Clan-Terror auch in Finnland

Ausländerkriminalität (Symbolfoto:Durch mangostock/shutterstock)

Wie hier bereits am 10.9.2021 berichtet, sind in der südschwedischen Universitätsstadt Lund (nah Malmö) letzte Woche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen zwei rivalisierenden Clans ausgebrochen. Die Clansmänner haben sich gegenseitig mit Fäusten und Baseballschlägern traktiert, während die Polizei versucht hat, die Streithähne auseinander zu halten. Einige der Beteiligten waren überdies auch mit Messern und Feuerwaffen bewaffnet.

Von Marcus S

Die Kämpfe zwischen den zwei migrantischen Familienclans El-Zein (als Al-Zein in Deutschland polizeibekannt) und Gültek zogen sich über das ganze Stadtgebiet in die Länge, währenddessen mehrere Beteiligte in Krankenhäusern eingeliefert werden mussten, und die Prügeleien auch dort im Umfeld fortgesetzt wurden.

Die staatlichen Stellen waren natürlich über eine solche Gewaltexzesse in einem an Sonsten beschaulichen Universitätsstadt äußerst besorgt, und haben eine Fortsetzung der Eskalationsspirale befürchtet. Aber nun ist plötzlich wieder Ruhe eingekehrt, die Clans erklären Frieden, und drücken ihr Bedauern für die Unannehmlichkeiten für die Unbeteiligten aus.

Der freie Journalist Joakim Lamotte berichtet, daß nach seiner Quelle die Gülteks sich verpflichtet hatten, ein Blutgeld (Diya – arab. Ausgleichszahlung) in Höhe von 2 Mio schwedische Kronen (200.000,- EUR) an die El-Zeins zu zahlen, damit Frieden zwischen den Familien wieder hergestellt werden konnte. Die Zahlung erfolge an dem Chef des El-Zein Clans.

Herr Lamotte habe auch die Gülteks kontaktiert; deren Sprecher wollte jedoch keine Stellung dazu nehmen, ob und wieviel Blutgeld an die El-Zeins geflossen sein könnten: Es ginge Niemanden was an. Das sei unsere Angelegenheit, und der Streit sei beigelegt, lautete sein Statement.

Investigativjournalist Lamotte berichtet weiter, daß er die örtliche Polizei befragt habe, ob diese darüber informiert ist, daß ein Friedensschluss erfolgt sei. Er bat um eine Stellungnahme dazu, daß solche Auseinandersetzungen durch Blutgeld geklärt werden, ohne daß die Polizei hinzugezogen werde. Er fragte weiter, ob der Staat die Kontrolle in Lund verloren habe.

Die Polizei in Lund wollte dazu keine Stellung nehmen. Die große überregionale Zeitung Expressen bestätigt den Friedensschluss (15.9.2021), so dass auch bei der Polizei wieder Ruhe einkehren kann.

Übersetzt aus Suomen Uutiset vom 16. September 2021 (Erklärungen in Klammern von mir)