Leipziger Antifa-Demo: Linksextreme drohen Polizeichef mit Mord

Antifa-Demo in Leipzig (Bild: IMAGO / aal.photo)
Antifa-Demo in Leipzig (Bild: IMAGO / aal.photo)

Tausende gewaltbereite Antifa-Anhänger und linksradikale Demonstranten zogen am Samstag in Leipzig auf die Straße, um die Freilassung der vor Gericht stehenden Linksextremsistin Lina E. zu fordern. Neben dem üblich marodierenden Mob gabe es eine eine unverhohlene Morddrohung gegen einen Polizeichef. Die bestens im Antifa-Milieu vernetzte Linken-Abgeordnete Juliane Nagel verharmloste die Morddrohung.

Tausende gewaltbereite Antifa-Anhänger marodierten am Samstag  unter dem Motto „Wir sind alle LinX“ durch Leipzigs Straßen. Der linksextremistische Haufen solidarisierte sich mit Lina E. und ihren Mitangeklagten. Diesen wird vorgeworfen, in Sachsen und Thüringen gewalttätige Anschläge auf Rechtskonservative verübt zu haben, wobei Lina E. die Anführerin der militanten linksextremistischen Gruppe sein soll, die hinter den Anschlägen steht. Das Gerichtsverfahren in diesem Fall läuft noch und wird voraussichtlich mindestens bis zum Frühjahr 2022 andauern.

Dumm oder verharmlosend? Verfassungsschutz rechnete mit weitgehend friedlichem Verlauf

Wie falsch und wie devot der sächsische Verfassungsschutz unter dem Behördenleiter Dirk-Martin Christian auch dieses mal agierte, zeigte sich einmal mehr. Denn: im Vorfeld der Linksextremistendemo erklärte der sächsische Verfassungsschutz noch – blauäugig oder bewusst verharmlosend – , dass die Veranstaltung vermutlich weitgehend friedlich verlaufen werde. Die rotlackierten Antifa-Truppen warfen Scheiben ein, entzündeten Straßenbarrikaden und bewarfen Bankgebäude, Fahrzeuge sowie Einsatzkräften und Einsatzfahrzeugen.

Richtig gewalttätig wurde es laut dem Portal polizei.news, als die „Demonstranten“ Feuer entzündeten, Steine und Feuerwerkskörper in Richtung der Beamten warfen und Barrikaden bildeten, die mehrere Straßen blockierten. Sieben Polizeibeamte wurden dabei verletzt.

Die mehr als 1000-Mann starke Aufgebot der Polizei Leipzig mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie Einsatzkräften aus Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bekamen den Linksterror nur durch den Einsatz von Wasserwerfern in den Griff.

Antifa-Braut „Krawall-Jule“-Nagel führte Versammlung an

Zudem gab es laut der Bildzeitung eine unverhohlene Morddrohung gegen den sächsischen Leitenden Kriminaldirektor Dirk Münster, die an die RAF erinnert, welche 1977 den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer ermordeten: „Dirk Münster. Bald ist er aus dein Traum, dann liegst du im Kofferraum!“, war auf einem Transparent zu lesen, das der schwarze Block mit sich führte.

Die Anmelderin des Aufzugs, die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel – auch „Krawall-Jule“ von ihren Antifa-Freunden genannt – dachte gar nicht darin, ihre linksextremen Genossen zu stoppen. Lapidar nennt sie die Morddrohung gegen Münster „krude Drohungen gegen Personen“.

Die 41-jährige Nagel, ausgestattet mit einem Studium der Politikwissenschaften, einem PDS-Parteibuch und einem Mitgliedsausweis der vom Verfassungsschutz beobachteten „Roten Hilfe“, hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, massiv gegen die Polizei zu hetzen und diese zu diffamieren.

Antifa-Verharmloser bejammern nun ihr Werk

Wahnwitzigerweise prangerte genau jenes Politpersonal die linksextremistische Gewalt an, die durch ihre affine Antifa-Politik diesen gemeingefährlichen Irrsinn erst ermöglicht haben. So jammerte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) in Richtung der Mainstreammedien: „Erschreckend: Auf einem Hass-Transparent wird an die Morde der linksterroristischen RAF angespielt. Von dieser Demonstration müssen sich Demokraten distanzieren.“

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) machte am Sonntag die Linke Antia-Braut Juliane Nagel für die Gewalt verantwortlich und forderte, dass die Partei die Linke sich umgehend vom Verhalten ihrer Landtagsabgeordneten distanzieren müsse.

So verlief der linksextremistische Terror auf Leipzigs Straßen:

(SB)