Auch Baerbock instrumentalisiert den Tankstellen-Mord

Symbolfoto: Von kubicka/Shutterstock

Das klingt fast so, als ob bestimmte gewissenlose Gesellen die schreckliche Tat in Idar-Oberstein dazu verwenden wollen, um noch ein paar Punkte im Wahlkampf zu ergattern, oder eben wie gewohnt nach dem Motto „MuslimeSindTerroristen“ (war doch so, oder wird da was verwechselt?) alle mal wieder unter Generalverdacht stellen:

Die tödliche Attacke auf einen Tankstellen-Kassierer im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein infolge eines Streits um das Tragen einer Maske hat bundesweit für Entsetzen gesorgt. „Mich erschüttert der furchtbare Mord an einem jungen Mann, der nur darum bat, die geltenden Regeln zu befolgen, umsichtig und solidarisch zu sein“, schrieb Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock am Dienstag bei Twitter. Die Radikalisierung des Querdenkermilieus bereite ihr große Sorgen.

„Wir sind alle gefordert, uns gegen den zunehmenden Hass zu stellen.“ Der Präsident des thüringischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, sieht die Tat unterdessen als Konsequenz rechtsextremistischer Verschwörungsfantasien. „Der kaltblütige Mord an dem Studenten, der als Tankstellen-Kassierer arbeitete, ist furchtbar, aber für mich keine Überraschung angesichts der steten Eskalation der letzten Wochen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Als Verfassungsschützer habe er mit seinen Kollegen vor der Eskalation und dem Aggressivitätspotential gewarnt. „Bedauerlich ist, dass es immer erst Tote geben muss, bevor die Gefahr ernst genommen wird.“ Ein 49 Jahre alter Mann hatte dem 20-jährigen Verkäufer am Samstagabend in den Kopf geschossen, nachdem dieser ihn beim Bierkauf zwei Mal auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte.

Der Täter befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Bedauerlich ist auch, dass so jemand wie Kramer – eigentlich der Neutralität verpflichtet – ständig so ein linksradikales Zeugs von sich gibt. (Mit Material von dts)