Nena wird geteert und gefedert, Israel-Hasser dürfen derweil auf Solidarität hoffen: Prominente stellen sich hinter El-Hassan

Nemi El-Hassan (Datteltäter) 2016 bei der bpb (Bild: Imago/Jens Jeske)
Nemi El-Hassan (Datteltäter) 2016 bei der bpb (Bild: Imago/Jens Jeske)

Sogenannte „Kulturschaffende“, sprich links-grünes Personal, das aus dem staatsnahen Fressnapf gefüttert wird, haben sich in einem offenen Brief mit der Hardcore-Muslima und Israelhasserin Nemi El-Hassan solidarisiert. Falls der WDR die geplante Zusammenarbeit mit der Al-Kuds-Gängerin nicht aufnimmt, sei das ein „fatales Signal“. 

Über 400 sogenannter „Prominenter“ aus Medien, Politik und Kultur haben sich in einem offenen Brief, mit der „Journalistin“ Nemi El-Hassan, die wegen der Teilnahme an antisemitischen Kundgebungen in der Kritik steht, solidarisiert. Die Unterzeichner bejammern darin, dass die palästinenserstämmige El-Hassan wegen „ihre Vergangenheit in der Kritik“ stehe. Man sei entsetzt über die „diffamierende und denunziatorische Art, in der diese Diskussion geführt wird“. Überhaupt nicht verstehe man, nachdem El-Hassan sich „in einem Interview deutlich zu den Fehlern ihrer Vergangenheit bekannt“ habe, nachdem sie um Entschuldigung gebeten habe, so mit der guten El-Hassan umgegangen werde, da sie sich doch „als Journalistin seit Jahren dezidiert gegen Antisemitismus und Rassismus“ eingesetzt habe. Das Gejammer erstreckt sich in Folge darauf, dass die Muslima auf ihren Glauben und ihre palästinensischen Herkunft – gerade damit hatte El-Hassan jahrelang beim WDR-Sender funk kokettiert – reduziert worden sei. „Ein Tiefpunkt dieser Hetze: Live im deutschen Fernsehen auf dem Sender BILD TV bezeichnete der BILD-Chefredakteur Nemi El-Hassan mehrmals als Islamistin und sprach ihr die wissenschaftliche Kompetenz aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit ab“. Schlussendlich fordern die Unterzeichner, dass der WDR wie geplant die Zusammenarbeit mit El-Hassan aufnehmen müsse, da alles andere ein „fatales Signal“ sei. „Denn das würde bedeuten, dass Menschen in unserer Gesellschaft eine positive Entwicklung nicht zugestanden wird“.

In der langen Liste – vollgestopft mit Semi-Prominenten und gänzlich unbekanntem Personal – 99 von 100 dieser „Kulturschaffenden“ sind zudem Muslime und 80 davon waren mutmaßlich selbst auf dem Al Kuds Marsch – finden sich auch Personen, die in der Vergangenheit an vorderster Reihe mitgebrüllt haben, wenn es um den „Kampf gegen Rechts“ und „Antisemitismus“ ging. Dass es sich hier um eine billiges Schmierentheater handelt, das von Gestalten wie der Soziologin Naika Foroutan, dem ultralinken Pianist Igor Levit, dem Salonsozialisten Jakob Augstein oder den Journalisten Georg Diez und Thilo Jung, aber auch der Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe dargeboten wird, zeigt sich in der Unterstützung von El-Hassan.

Denn: Anders als von der Hardcore-Muslima El-Hassan dargestellt, handelt es sich bei ihren antisemitischen Umtrieben keinesfalls um „Jugendsünden“. Erst als die Kritik an ihr laut wurde, löschte sie hektisch ihre Postings in den sozialen Medien.

Mittlerweile sind noch mehr Teilnahmen El-Hassans an antiisraelischen Protesten aufgetaucht. In dem Beitrag „IS, gib mir meinen Style zurück“ für den Tagesspiegel stellt sie das Tragen von schwarzer komplett verhüllender Kleidung samt schwarzer Verschleierung als einen Akt der Selbstbestimmung der Frau dar, ein Modestil, den angeblich die Menschenschlächter des Islamischen Staats (IS) erst zum Terrorstil gemacht hätten. So ihre Äußerung in einem Video für die hochumstrittene Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) aus dem Jahr 2015, als sie den islamischen Terror, den Dschihad relativierte. 2019 präsentierte sich El-Hassan einem Frontal21-Beitrag mit schiitischem Kopftuch. Nachdem Zuschauer sich über die Islamfunktionärin beschwerten, wurde sie vom der Redaktion in Schutz genommen. Es ist eine der Aufgaben des ZDF, die breite Vielfalt der deutschen Gesellschaft abzubilden. Dazu gehören auch Filme von Journalisten muslimischen Glaubens.“

Nicht auszudenken, was mit El-Hassan passiert wäre, wenn plötzlich Bildmaterial auftaucht, das die „Journalistin“ auf einer Querdenken-Demo gezeigt hätten. (SB)