Neue Einfallstore für Flüchtlinge geöffnet

"Taliban:in" auf dem Weg nach Deutschland? Symbolfoto: Von PRESSLAB/Shutterstock

Angeblich hat man ja alles – im Gegensatz zu 2015 – im Griff. Aber natürlich ist wieder einmal alles ganz anders:

„Einige“ der von den USA aus Kabul nach Polen, Italien und andere EU-Länder evakuierten Afghanen ziehen nach Deutschland weiter. Die Bundespolizei stellte in den vergangenen Wochen „70 afghanische Staatsangehörige fest, die mögliche Bezüge zu einer vorangegangenen Evakuierung durch die US-Streitkräfte aus Afghanistan in einen anderen EU-Mitgliedstaat aufweisen“, teilte die Behörde der „Welt“ mit. Darunter seien 32 Personen vermutlich zuvor nach Polen evakuiert worden, 26 nach Italien, sieben nach Frankreich und fünf nach Spanien.

Laut Bundespolizei bilden diese statistischen Angaben aber „lediglich das Hellfeld der Migration in diesem Zusammenhang ab, da Grenzkontrollen derzeit lediglich an der deutsch-österreichischen Landgrenze vorübergehend wiedereingeführt sind“. Darüber hinaus wurden auch schon Afghanen aufgegriffen, die nicht von den US-Streitkräften, sondern von Armeen der EU-Partnerländer evakuiert worden waren. So wurde beispielsweise in einem Zug hinter der deutsch-österreichischen Grenze eine fünfköpfige Familie festgestellt, die vom italienischen Militär aus Afghanistan ausgeflogen worden war.

Sie hatten laut eigener Aussage gegenüber der Bundespolizei dort Asyl beantragt, sich aber nicht wohlgefühlt. Die Familie wurde anschließend in eine Flüchtlingseinrichtung gebracht. Auch wurden Anfang September in Deutschland lebende Afghanen beim mutmaßlichen Schleusen von Landsleuten aufgegriffen.

Sie begleiteten zehn aus Kabul nach Italien Evakuierte in einem Bus nach Norddeutschland. Die Evakuierten hatten bereits in Italien Asylgesuche gestellt. Am Wochenende gab es laut Informationen der „Welt“ aus Sicherheitskreisen einen ähnlichen Fall.

Hier wurde eine vierköpfige Gruppe von Afghanen, die nach Italien evakuiert worden waren, in einem Zug nach Hamburg aufgegriffen und in ein Flüchtlingsheim gebracht.

Man weiß also wieder einmal nicht, wer so alles in dieses Land strömt. Und es könnten sich durchaus Islamterroristen unter den Flüchtlingströmen verstecken.

Es geht demnach munter so weiter. Auch nach der Ära Merkel. Dieses Land ist eine offene Wunde und nicht mehr heilbar.

Und auch hier gibt es eine offene Flanke:

An der deutsch-polnischen Grenze in Brandenburg steigt die Zahl der illegalen Grenzübertritte stark an. Das bestätigte das Bundesinnenministerium dem RBB. Nach einer vorläufigen Auswertung des Ministeriums wurden in Brandenburg in der ersten Septemberhälfte rund „400 Personen bei der unerlaubten Einreise festgestellt“. Zum Vergleich: Im ganzen Monat August waren es ebenfalls 400. 125 weitere Feststellungen soll es nach Informationen des RBB am vergangenen Wochenende allein rund um Frankfurt/Oder gegeben haben.

Die Stadt an der Oder gilt derzeit als Schwerpunkt der illegalen Migration über Weißrussland und Polen nach Deutschland. Rund 75 Prozent der festgestellten Migranten geben dabei an, zuvor über Weißrussland oder Litauen und Polen eingereist zu sein. Das bestätigte die Bundespolizei dem RBB. Ein Großteil der auf diesem Weg nach Brandenburg kommenden Flüchtlinge sind irakische Staatsbürger.

Die Bundespolizei sieht einen „Zusammenhang zwischen der Situation an der deutsch-polnischen Grenze in Brandenburg und der Situation entlang der polnisch-belarussischen Grenze“ und „trifft materielle und technische Vorsorge zur Umsetzung geeigneter Maßnahmen“. Auf dem Gelände der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Oder wurden bereits Zelte und Toiletten für die ankommenden Flüchtlinge aufgebaut. Die polnische Regierung beschuldigt das Regime des weißrussischen Machthabers Alexander Lukaschenko, die Flüchtlinge in organisierter Form an die EU-Außengrenze zu bringen.

Von dort aus versuchen viele nach Deutschland zu gelangen. Warschau wirft der Regierung in Minsk vor, die EU und Polen aus Rache für die jüngsten Sanktionen durch das gezielte Durchschleusen von Migranten destabilisieren zu wollen. Vor wenigen Tagen hatte die Eskalation an der polnisch-weißrussischen Grenze die ersten Todesopfer unter Geflüchteten gefordert. (Mit Material von dts)