Schneeberg: Migranten am Rande des Wahnsinns – es gibt kein Internet!

Demo (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Maren Winter)
Demo (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Maren Winter)

Im sächsischen Schneeberg haben am vergangenen Sonntag die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung demonstriert. Sie fordern bessere Lebensbedingungen, das Recht auf Bildung, Arbeit, Internet und bessere Krankenversorgung. Und außerdem soll die, vom deutschen Steuerzahlerdepp finanzierte Einrichtung geschlossen werden. Schneebergs Bürgermeister findet klare Worte. Klare Worte zur Demoteilnahme der linksradikalen Juliane Nagel (Linke). Und klare Worte zur der bodenlosen Dreistigkeit der hereingeflüchteten Merkel-Gäste. 

Die Lebensverhältnisse in der vom Steuerzahler finanzierten Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber im 16.000 Einwohner zählenden Schneeberg seien unwürdig und machten depressiv. Deshalb demonstrierten am vergangenen Sonntagnachmittag anfänglich mehr als 100 der dort mutmaßlich unter schlimmsten Bedingungen lebenden Migranten vor ihrer menschenunwürdigen Unterkunft in in Schneeberg. In ihren Redebeträgen forderten die Bewohner laut dem MDR die Schließung der Einrichtung. Sie sei die schlimmste überhaupt, hieß es. Hier gebe es kein Internet, keine Fernseher, die Bewohner dürften nicht arbeiten. Sie fühlten sich wie eingesperrt. Und außerdem liege das Heim eine halbe Stunde Fußmarsch vom Schneeberger Stadtkern entfernt. Die Asylbewerber forderten in ihren Redebeiträgen lautstark „ihr Recht auf Bildung, ihr Recht zu arbeiten und eine bessere Krankenversorgung“ ein.

Auf ihrem Demonstrationszug trugen die Migranten Banner mit Aufschriften wie „Destroy the camp, let us live“ (übersetzt: Zerstört das Heim, lasst uns leben), „no politics for right-winger“ (übersetzt: Keine Politik für Rechte), „Kein Mensch ist illegal“ und „Gegen Rassismus“.

Neben den „Geflüchteten“ hatte auch die Linken-Abgeordnete Juliane Nagel ihren Auftritt. „Krawall-Jule“, wie die Linksradikale von ihren Antifa-Freunden genannt wird, forderte eine „dringende Überprüfung der Lebensbedingungen und eine Abschaffung der Erstaufnahmeeinrichtungen“. Stattdessen sollten Asylbewerber in Wohnungen untergebracht werden. Zudem seien ihre Schützlinge direktem Rassismus ausgesetzt. Die radikale Nagel – Anmelderin der Gewaltdemo „Wir sind alle LinX“ in Leipzig am vergangenen Wochenende – beschuldigte in dem Zusammenhang Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes.

Das scheint für Schneebergs Bürgermeister, Ingo Seifert (Freie Wähler), die Grenzen des Erträglichen überschritten zu haben. Seifert äußerte sich mit nachfolgenden scharfer Kritik:

„Unglaublich, unglaublich, unglaublich …
Ich habe lange überlegt, ob ich mich überhaupt dazu äußere. Als intelligenter Mensch hätte ich es ignoriert, als Stadtoberhaupt der Bergstadt Schneeberg kann ich es jedoch nicht unkommentiert im Raum stehen lassen.
UNGLAUBLICH ist, dass eine Frau Nagel (MdL), welche gestern mit Ihresgleichen einmal mehr an der Anarchie in Leipzig beteiligt war und Teile der Stadt in Schutt und Asche gelegt sowie Gewalt gegen Polizeibeamte ausgeübt hat, heute die Dreistigkeit besitzt, in Schneeberg für bessere Bedingungen in der Erstaufnahmeeinrichtung zu „protestieren“.
Seit 2012 und spätestens 2015 sind UNGLAUBLICH viele Steuermittel in den Rückkauf der Jägerkaserne und in die Modernisierung der Blöcke investiert wurden. So entstand in den letzten Jahren ein Wohnheim für die Erstaufnahme mit hervorragenden Bedingungen.
Leider haben ausschließlich die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung selbst dafür gesorgt, dass Teile der Blöcke wahrscheinlich in keinem so guten Zustand mehr sind.
Ich erspare mir an dieser Stelle die Anzahl der Feuerwehreinsätze, Sachbeschädigungen, u. u. u. aufzuzählen. Das weiß man vor Ort wahrscheinlich am besten.
Der Mantel des Schweigens, der über diese Ereignisse liegt, ist sehr dick, dunkel und dicht – auch das ist mittlerweile UNGLAUBLICH.
Und UNGLAUBLICH bleibt deshalb auch, dass man seine Unterkunft zerstört und danach auf die Straße geht, um die Schließung der Einrichtung zu fordern.
Da fehlen Einem einfach die Worte. „
(SB)