Wahl in Gefahr? „Klimakröten“ prognostizieren Weltuntergang

Foto: Luisa Neubauer (über dts Nachrichtenagentur)

Wenn man in so jungen Jahren bereits dermaßen fixiert ist, kann es schon passieren, dass man die Realität, insbesondere die wirklichen Probleme dieser Tage aus dem Auge, wenn nicht sogar den Verstand verliert.

So auch bei dieser jungen Dame. Während hier alles zusammenbricht, die Wirtschaft am Boden liegt, die Inflation die Armen noch ärmer machen wird, Migrantenkriminalität die Deutschen aus den Innenstädten treibt, der politische Islam immer mehr Oberhand gewinnt und ein weiterer „Flüchtlingssturm“ die Festung Europa niederreißen könnte, treibt Luise Neubauer, von all dem verschont, nur eine Sorge um: das Wetter.

Die Klimaaktivistin hat jetzt mal wieder den laufenden Bundestagswahlkampf als „wirklichkeitsbefreit“ bezeichnet und wirft allen Parteien vor, nicht ehrlich über das Ausmaß der Klimakrise zu sprechen. „Alle Parteien haben einigermaßen erfolgreich das Märchen von einer Welt erzählt, in der man alles im Griff hat“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Eine Welt, die nur noch optimiert werden muss. Also weiter so in grün, oder weiter so in etwas sozialdemokratischer, weiter so in ein bisschen freier oder ein bisschen freundlicher.“ Das sei aber ein Märchen. „Die Wahrheit ist: Die Krise ist da.“

Alle Kanzlerkandidierenden sprächen von „moderaten Maßnahmen“, sagte Neubauer. „Ob Olaf Scholz, Armin Laschet oder Annalena Baerbock – niemand möchte der Gesellschaft etwas zumuten.“ Das sei „herzallerliebst“ – und ein großes Missverständnis.

„Wären sie ehrlich, müssten sie sagen: Wenn man wenig verändert, wird sich ganz viel verändern, und zwar zum Schlechten. Das wäre die Botschaft.“ Wer sich nicht traue, das zu sagen, erzähle Lügen.

„Dass man jetzt nicht ehrlich ist, ist schon krass. Denn sie werden klimapolitische Maßnahmen ergreifen müssen, es wird Verzicht geben müssen – aber jetzt holen sie sich erst einmal die Stimmen ab“, kritisierte Neubauer. Vor der Bundestagswahl und dem globalen Klimastreik am Freitag hofft die „Fridays for Future“-Aktivistin weiter auf eine Trendwende in der Klimapolitik. „Im besten Falle werden wir das erleben, was in diesem Wahlkampf so sehr gefehlt hat, nämlich eine Vision und eine Erzählung über das, was wir als Gesellschaft sein können, wo es hingehen kann, wo sich jeder und jede einbringen kann“, sagte Neubauer dem RND. „Im besten Falle werden wir eine Politik erleben, die bereit ist, Menschen zu begeistern und Mehrheiten zu überzeugen und mit guten Plänen und Konzepten zu inspirieren.“

Unterstützung erhalten die Grünen auch von den linksradikalen Aktivisten des „Tagesspiegels“, die rechtzeitig vor der Wahl den Weltuntergang prognostizieren, wenn nicht ausreichend Gummistiefel und Sonnenschirme zur Verfügung gestellt werden:

Frau Neubauer und die törichten Gestalten in der Berliner Redaktionsstube wissen ganz genau, dass ein Furz der Sonne oder ein Fingerschnippen Gottes die Menschheit auslöschen könnte, ob nun 1 Million Windkrafträder die Landschaft verschandeln, oder der Meeresspiegel um 0,3 Millimeter steigt.

Es zeugt von reichlich Größenwahn, zu glauben, der Mensch könnte tatsächlich das Wetter gravierend beeinflussen. Man könnte das auch als kindisch abtun, wenn nicht die meisten Parteien sich in diesem infantilen Wahlkampf gegenseitig übertreffen, um so die leicht zu manipulierende Jugend als Wähler anzusaugen. (Mit Material von dts)