GroKo-Bilanz: Milliarden für Berater und 350 neue Spitzenposten in Bundesverwaltung

Krisensichere Jobs beim Staat und in Staatsinstitutionen (Symbolfoto: Von pathdoc/Shutterstock)

Die Verschwendungssucht dieser Bundesregierung hat wirklich perverse Ausmaße angenommen. Nicht nur, dass Milliarden für überflüssige Berater verjubelt wurden, auch beim Postenschaffen für getreue Versagen sind diese Versager Spitze:

Die Große Koalition aus Union und SPD hat seit 2018 insgesamt 350 neue Spitzenpositionen in Bundesministerien und nach-geordneten Behörden geschaffen. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Frage des Grünen-Abgeordneten Sven-Christian Kindler. Spitzenreiter ist demnach das Wirtschaftsministerium unter Peter Altmaier (CDU) mit 42 neuen Stellen, die jeweils mit einem monatlichen Grundgehalt von mehr als 8.600 Euro dotiert sind.

Darunter sind Posten in der Leitungsabteilung aber auch neu geschaffene Stellen für Ministeriale, die sich mit dem Strukturwandel in den Kohleregionen oder pandemiebedingten Beteiligungen des Bundes an Wirtschaftsunternehmen befassen. Auf Platz zwei rangiert das Innenministerium von Horst Seehofer (CSU) mit 31 neuen Stellen, speziell im Bereich „Heimat“, gefolgt vom Forschungsministerium und dem Finanzministerium. Haushaltsexperte Kindler erkennt an, dass einige neue Posten sinnvoll seien, das komplette Ausmaß aber nennt er „dreist“, viele Spitzenjobs seien statt auf Arbeitsebene in den ohnehin aufgeblähten Leitungsebenen geschaffen worden.

„Wenn es um neue, hoch dotierte Leitungsstellen geht, sind CDU, CSU und SPD sehr großzügig – gerne auch zu sich selbst“, sagte Kindler. Offene Stellen seien oft an Bewerber mit Unions- oder SPD-Parteibuch gegangen.

Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Hier haben sich die Parteien den Staat zur Beute gemacht und die Schlafschafe gehen weiterhin brav zur Arbeit und denken, sie würden in erster Linie sich und ihre Familien ernähren.

Was für eine Selbstlüge. (Mit Material von dts)