Farbanschlag: Linksextremisten attackieren Tübinger AfD-Vorstandsmitglied

Foto: Shutterstock

Tübingen: Die Serie linksextremer Angriffe auf AfD-Politiker reißt nicht ab: Nun wurde der stellvertretende Tübinger Kreisvorsitzende Lukas Krause Ziel einer feigen Attacke.

In der Nacht auf Freitag besprühten die Täter die Straße vor seiner Wohnung mit den Worten „L. Krause = Nazi“. In der Nachbarschaft wurden außerdem Flugblätter verteilt, die Krause ebenfalls als „Nazi“ titulieren, den man „nicht in Ruhe in der Nachbarschaft leben“ lassen werde.

Krause erklärt dazu: „Ich frage mich ernsthaft, wie lange die Politik solche Anschläge noch ignorieren will, wieviel Sach- und Personenschäden noch verursacht werden müssen, bis das Problem Linksextremismus endlich ernst genommen wird. Wer hier schweigt, macht sich mitschuldig.“

Der Tübinger Bundestagskandidat Ingo Reetzke, dessen Ersatzkandidat Krause bei der Landtagswahl im Wahlkreis Tübingen war, äußert sich ebenfalls: „Der Linksextremismus zeigt einmal mehr seine hässliche Fratze. Im Schutze der Nacht werden Straftaten begangen, weil man offenbar argumentativ unbewaffnet ist. Dass es hier regelmäßig keinen Aufschrei gibt, zeigt den erbarmungswürdigen Zustand des Landes nach 16 Jahren Merkel-CDU-Regentschaft. Das muss ein Ende haben – und dafür steht nur die AfD, gerade jetzt zur Bundestagswahl!“