Islam, wie er leibt und lebt: Taliban wollen wieder öffentliche Hinrichtungen und Amputationen durchführen

Taliban (Bild: shutterstock.com/ Von Trent Inness)
Taliban (Bild: shutterstock.com/ Von Trent Inness)

Die Machthaber in Afghanistan haben angekündigt, der islamischen Rechtsprechung in ihrer ganzen Herrlichkeit wieder zu neuem Glanz verhelfen zu wollen: Neben dem aktuellen Ausstellen von vier Leichen zur Warnung, wolle man zukünftig wieder öffentliche Hinrichtungen veranstalten und Amputationen durchführen. 

Mullah Nooruddin Turabi, einer der Taliban-Gründer, hat angekündigt, dass es in Afghanistan wieder öffentliche Strafaktionen geben wird wie Hinrichtungen oder Amputationen von Händen. „Jeder hat uns für die Bestrafungen im Stadion kritisiert, aber wir haben nie etwas über ihre Gesetze und ihre Bestrafungen gesagt“, sagte Turabi, der ehemalige Justizminister während des ersten Taliban-Regimes. „Niemand wird uns sagen, was unsere Gesetze sein sollen. Wir werden dem Islam folgen und unsere Gesetze nach dem Koran machen.“

Der Vize-Gouverneur der Provinz Herat, Schir Ahmed Muhadschir, erklärte laut der Welt, dass die aktuelle Zurschaustellung von vier Leichen – die Männer baumeln für alle gut sichtbar an Kränen – eine „Lektion“ dafür sein solle, dass z.b. Entführungen nicht geduldet würden. Auf einem Video war einer der erschossenen Männer zu sehen, der von einem Kran herabhing und auf seiner Brust die Warnung trug: „So werden Entführer bestraft.“

In den 1990er-Jahren nutzten die Taliban unter anderem das Olympische Stadion in Kabul, um dort Verstümmelungen, Folter und öffentliche Hinrichtungen vor Hunderten männlichen Zuschauern abzuhalten. In den vergangenen Wochen haben Taliban-Kämpfer bereits öffentliche Strafen ausgeteilt, etwa Diebe mit gefesselten Händen zur Schau gestellt und gedemütigt.

Trotz dieser Unmenschlichkeiten ruft u.a. das Uno-Flüchtlingshilfe, der deutschen Partners des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), die Ungläubigen im Westen dazu auf, das islamische Terrorregime in Afghanistan mit Hilfsgeldern zu unterstützten und so de facto am Leben zu erhalten.

Im Kommentarbereich der Welt zeigt sich wenig Verständnis für die UNHCR-Forderung:

„Wo ist die „Umma“, die Gemeinschaft der islamischen Gläubigen? Wo ist die islamische Milde und Barmherzigkeit, eine der Säulen des Islam? Muss es die christliche Werkgerechtigkeit wieder richten? Das ist keine Werbung für den Islam“

„Immer raus mit dem Geld. Die Taliban freuen sich. Kräne kosten schließlich eine Menge Geld.“

„Wer jetzt noch erwägt, Geld nach Afghanistan zu schicken, finanziert direkt die Taliban und ist damit mit Schuld an jedweden Gräueltaten…“