Wegen Flyer-Verarsche: AfD will linksradikales „Zentrum für politische Schönheit“ anzeigen

AfD-Werbung (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Henryk Ditze)
AfD-Werbung (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Henryk Ditze)

„Aktivisten“ von der linksradikalen Gruppierung „Zentrum für politische Schönheit“ haben den AfD-Wahlkampf mit einer Fake-Firma sabotiert. Tonnen an Material wurden nicht verteilt. Die AfD will Anzeige erstatten. Schon doof, dass sie überhaupt darauf reingefallen ist.

Einige Wochen vor der Bundestagswahl bot ein „Flyerservice Hahn“ der AfD ihre Dienste an und versprach, Flyer der AfD zur Bundestagswahl zu einem akzeptablen Preis in die Haushalte zu verteilen. Mehrere Aufträge über insgesamt mehr als 1 Million Flyer wurden erteilt. Am Dienstagabend vor der Bundestagswahl wurden dann die betreffenden Kreisverbände und Bundestagskandidaten der AfD per E-Mail darüber informiert, man könne die Flyer „aus organisatorischen Gründen“ nicht verteilen. Die Flyer könnten dann am Samstag vor der Wahl zurückgegeben werden.

Linksradikales  „Zentrum für politische Schönheit“

Am Freitag, drei Tage vor der Bundestagswahl, stellte sich heraus, dass dieser „Flyerservice Hahn“ nicht existiert. Hinter der „Aktion“ stehen „Aktivisten“ der linksradikale Gruppierung „Zentrum für politische Schönheit“. Um die AfD zu täuschen, wurde von den linkpolitischen Fake-Künstler mit hohem Aufwand eine Website fingiert und illegal die Umsatzsteuernummer eines völlig unwissenden Unternehmers benutzt. Die Flyer sollten offensichtlich nie verteilt werden. Das alleinige Ziel vom „Flyerservice Hahn“: den AfD-Wahlkampf zu stören.

Auf der Internetseite des als kriminell zu bezeichnenden ZPS heißt es zum Schadensumfang: „Das Ergebnis: 85 faule Orts-, Kreis- und Landesverbände der AfD liefern und liefern in ein bundesweites Netzwerk von Logistikzentren unseres Weltmarktführers. Am Ende stehen: 5 Millionen Flyern. 72 Tonnen AfD-Müll. Willkommen beim Flyerservice Hahn.“

Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla kritisierte die Aktion deutlich:

„Für Flyer, die nicht ausgeliefert, sondern am Samstag vor der Bundestagswahl an die AfD zurückgegeben werden, lässt sich keine rechtzeitige Verteilung mehr organisieren. Damit werden sie für unseren Wahlkampf nutzlos. Genau darauf kommt es den Hintermännern dieser Aktion, zu denen Vertreter des sog. Zentrums für politische Schönheit gehören, offensichtlich an. Sie versuchen, der AfD im Wahlkampf vorsätzlich zu schaden – und das mit einem hohen Maß an betrügerischer Energie. Diese beispiellose Aktion trifft nicht nur die AfD. Hier ist bereits jetzt ein erheblicher Schaden für die Demokratie eingetreten.

Wenn eine Partei durch Privatleute daran gehindert wird, mit mehr als einer Million gedruckter Flyern für sich zu werben, dann ist das ein massiver Eingriff in den demokratischen Wahlkampf und damit ein Angriff auf unsere Demokratie!“

Die Bundesgeschäftsstelle der AfD wird zeitnah eine Strafanzeige stellen und das weitere rechtliche Vorgehen prüfen, heißt es dazu weiter

Politikwissenschaftler mit Grünen-Parteibuch sorgt sich um „AfD-Opfer-Narrativ“

Derweilen bekannten sich die vom Mainstream als „Aktivisten“ verharmlosten Betrüger zu der „Aktion“. Auf einer Webseite sammelt das ZPS nun Geld für etwaige Anwaltskosten, in einem Video heißt es: „Unser Auftraggeber ist extrem sauer und will uns auf Schadenersatz verklagen.“

Der Politikwissenschaftler Joachim Behnke, ausgestattet mit einem Grünen-Parteibuch, bewertetet die „Aktion  laut dem ZDF-Magazin als problematisch“. Behnke bemerkt – in einem funktionierenden Rechtsstaat mehr als überflüssig, überhaupt ein Wort darüber zu verlieren –  dass alle Parteien die gleichen Chancen haben müssten. Und das auch im Wahlkampf. Keine Partei sollte in irgendeiner Form behindert werden. Der grüne Politikwissenschaftler enttäuscht nicht und bemerkt im typisch links-grünen AfD-Hass: „Die AfD könnte sich durch diese Aktion zudem in ihrem Opfer-Narrativ gestärkt sehen.“

Ein Hinweis für die nächste Bundestagswahl: Warum nicht gleich bei den Freien Medien Anzeigen schalten, als Linksextremen das Geld in den Rachen zu stopfen. (SB)