Virologe Stöhr: Die meisten Corona-Patienten auf den Intensivstationen sind übergewichtig, haben einen Migrationshintergrund oder kommen aus sozial schwachen Regionen.

Foto:Von faboi/shutterstock

Diese Meldung ist recht brisant, vor allen Dingen, wenn man davon ausgeht, dass die Solidargemeinschaft von den Impfbefürwortern ja abgeschafft wurde:

Der Virologe Klaus Stöhr fordert von der Politik die Vorlage eines konkreten Corona-Exit-Fahrplans. „Zahlen und Fakten sprechen dafür, dass wir dem Pandemie-Ende entgegengehen“, sagte er dem TV-Sender „Bild“. Es seien schon mehr als 75 Prozent der über Zwölfjährigen geimpft.

„Da muss man jetzt einen Exit-Fahrplan haben, der auf den Tisch kommt und der genau in Stufen darlegt, was wir aufmachen, wenn bestimmte Parameter erfüllt sind, wenn bestimmte Situationen erreicht sind.“ Entscheidend komme es auf die Impfrate der über 60-Jährigen an. 3,3 Millionen von ihnen seien noch nicht geimpft.

Und etwa zehn Millionen hätten die Impfung bereits Anfang des Jahres erhalten: „Da ist sicherlich der Antikörperschutz nicht mehr so gut.“ Wenn eine Quote von 85 Prozent der über 60-Jährigen erreicht sei, sollte man noch vier Wochen für eine Impfkampagne für alle die nutzen, die man bislang nicht erreicht habe. „Dann muss man zur Normalität übergehen“, so Stöhr weiter.

Diesen Zeitpunkt erwartet der Virologe nach der Winterperiode. Zur Situation auf den Intensivstationen sagte der Experte: „Weit über drei Viertel der Personen, die dort liegen, sind übergewichtig, haben einen Migrationshintergrund oder kommen aus sozial schwachen Regionen.“ Das seien keine Menschen, die eine Impfung ablehnen, sondern „Personen, die sich entweder aus sprachlichen, sozialen oder ökonomischen Gründen noch nicht haben impfen lassen“.

Die Schlussfolgerung ist natürlich wieder einmal absurd. Wer sich in den migrantischen Parallelgesellschaften auskennt, weiß, dass hier sehr wohl über das Impfen gesprochen wird, solche „unfrommmen“ Eingriffe allerdings bewusst abgelehnt werden.

Stöhr bewegt sich also in der selben Blase wie sämtliche Integrationsbeauftragten. Nur, was macht man jetzt mit den Übergewichtigen? Die meisten haben selber Schuld an ihrem Leid.

Soll man sie jetzt wieder nach Hause schicken? (Mit Material von dts)