Claudia Roth und „ihr“ Krimineller

Claudia Roth bei einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen (Foto: Imago)

Auf Claudia Roth ist Verlass. Sie steht zu ihrem Wort und sie steht offensichtlich auch auf Schwerstkriminelle – wenn diese denn aus dem Ausland kommen und bestenfalls islamischer Prägung sind:

Die Grünen-Politikerin wollte auf jeden Fall – zumindest laut Bild-Zeitung – verhindern, dass der afghanische Schwerstkriminelle Sanger Ahmadi, der jetzt deutschen Polizisten mit dem Tode droht, 2017 abgeschoben wird. Roth habe sich in einem Brief an den damaligen Bundesinnenminister de Maizière gegen die Abschiebung Ahmadis und 13 weiterer Afghanen ausgesprochen. Die Abschiebung fand dann doch statt.

Auf dänisch.de erfahren wir mehr:

„Sanger Ahmadi ist ein Schwerstkrimineller – die deutsche Polizei ermittelte wegen 30 Straftaten in fünf Bundesländern gegen den Afghanen. Er war unter anderem Chef der kriminellen Rocker-Bande “Lions-Cartel”. 2017 wurde der aus Kabul stammende 35-Jährige abgeschoben. Jetzt meldet er sich mit einem Video zu Wort. Darin bedroht der deutsche Polizisten mit dem Tod.“

Eine Reaktion gibt es zumindest von der AfD:

Beatrix von Storch erklärt dazu:

„Wieder einmal bestätigt sich, dass Claudia Roth große Sympathien für islamistische Kriminelle zeigt. Als Bundestagsvizepräsidentin hatte sich die Grüne nur wenige Tage nach dem antisemitischen Attentat von Halle mit dem iranischen Parlamentssprecher Ali Laridschani getroffen, der für seine Vernichtungsdrohungen gegen Israel bekannt ist und die Leugnung des Holocaust verteidigt. Roths freundschaftliches Verhältnis mit den iranischen Terror-Mullahs ist nicht neu. Neu aber ist ihr Versuch, dass sie die Abschiebung eines Unterweltbosses verhindern wollte, der jetzt deutsche Polizisten in einem Video mit dem Tode bedroht hat. Es reicht: Für Claudia Roth ist kein Platz mehr im neuen Bundestagspräsidium.“

Claudia Roth wird diese Stellungnahme nicht sonderlich interessieren. Legal, illegal, scheißegal – diesem Motto bleibt sie treu.