Erdingers Absacker: Feierabend nach dem Wahnsinn des Tages

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Großbritannien beschränkt die Verfügbarkeit von Ladestrom für E-Autos. Grund: Angst vor einem Blackout, wie die Seite express.at meldete. „Falscher Blackout und zu spät“, wie ein inexistenter Mobilitätsexperte erklärte. Die Stromrationierung hätte sich vermeiden lassen, wenn vorher schon der Blackout in den Gehirnen derjenigen bemerkt worden wäre, die E-Mobilität flächendeckend durchsetzen wollten und heute noch propagieren. +++

+++ In der Wochenzeitung „Die Zeit“, einem Blatt, daß sich seine Unabhängigkeit gern auch von Impfmeister Gates finanzieren läßt, gibt es eine Umfrage unter den Lesern. „Befürworten Sie ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?“. Ein inexistenter Umfragenexperte gibt zu bedenken, daß eine solche Umfrage in der „Zeit“ etwa so spannend sei wie eine Umfrage im Vatikan zu der Frage, ob der Klerus generell den katholischen Glauben befürwortet. +++

+++ E-Mobilität, die Zweite: Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtete, verkauft die Deutsche Post ihr verlustreiches Elektro-Transporter-Geschäft. Es geht dabei um die sogenannten Street-Scooter. Technikprobleme und hohe Verluste seien die Gründe für den Verkauf. Ein inexistenter Verkaufssexperte sagte daraufhin, es sei eine kaufmännische Meisterleistung, einen Verlustbringer auch noch zu verkaufen. Der Volksmund weiß jedoch schon lange, daß jeden Tag ein Blöder aufsteht, und daß man ihn nur erwischen muß, um sich wirtschaftlich gesund zu stoßen. +++

+++ Die Kreisrätin Heike Themel aus dem Landkreis Aichach-Friedberg in Bayern: „Hunderte Politiker und Amtsträger aus aller Welt verstecken ihr Geld in Steueroasen. In einem neuen Datenleck finden sich 35 amtierende und frühere Staatslenker sowie mehr als 330 Politiker und Amtsträger aus fast 100 Ländern, die Vermögen mithilfe von intransparenten Trusts, Stiftungen und Briefkastenfirmen angelegt haben.“ Deutsche Politiker fänden sich in einem entsprechenden Artikel des „FOCUS“ allerdings nicht. Ein inexistenter Offshore-Experte hierzu: Das ist kein Wunder, da deutsche Politiker ihr Geld bekanntlich in Villen und anderen Immobilien anlegen. +++

+++ Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärte die Ausgangssperren in Bayern, welche im Frühjahr des vergangenen Jahres verhängt worden waren, für rechtswidrig. Kommentatoren sprechen von einem vernichtenden Urteil für die Söder-Regierung. Ein inexistenter Skandal-Experte wiegelt jedoch mit dem Hinweis ab, Delinquenten zeigten sich traditionell erleichtert, wenn sie posthum erfahren, daß ihre Hinrichtung rechtswidrig gewesen sei. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof habe den Eingesperrten des vergangenen Jahres deshalb auch einen Freudentag bereitet. +++

+++ Im niedersächsischen Stade haben Polizeibeamte vor einiger Zeit einen Afrikaner erschossen, der sie zuvor mit einem Messer attackiert hatte. Nicht ganz klar ist, ob es sich bei dem Angreifer um einen Buren oder einen Deutsch-Südwester handelte. Jedenfalls ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft gegen die bewaffneten Polizisten wegen des Verdachts auf Totschlag. Es müsse untersucht werden, ob sie damals in Notwehr handelten, schreibt die „Junge Freiheit“. Ein inexistenter Afrikaexperte erklärte inzwischen, es handele sich nicht um Totschlag, sondern um glatten Mord, der außerdem noch rassistisch motiviert gewesen sei. So wenig wie eine Schwalbe einen Sommer macht, mache ein einzelner afrikanischer Messerangreifer eine Attacke. Außer, er wäre Bure oder Deutsch-Südwester. +++

+++ Ganz ohne polizeiliche Beteiligung schoß ein 18-Jähriger einem 19-Jährigen ins Bein. Tatort: Der Tempelhofer Damm in Berlin. Solches berichtete heute die „Morgenpost“. Ein inexistenter Tempel-Experte konnte die Öffentlichkeit jedoch mit dem Hinweis beruhigen, daß es sich wohl nicht um zwei Afrikaner handelte, da es sonst in der Zeitung gestanden hätte. +++

+++ „Wenn man das Wasser, in welchem der Frosch badet, nur allmählich erhitzt, kann man ihn kochen, ohne daß er vorher aus dem Kochtopf springt“, meinte ein inexistenter Kommentierungs-Experte zu der Meldung, das Weihnachtsgeschäft sei gefährdet, da es Lieferengpässe in europäischen Häfen gebe. Es sei nicht mit Aufständen zu rechnen, ehe die Regale in den Läden komplett leer sind. +++

+++ Die FDP scheint dabei zu sein, sich tatsächlich an einer Ampelkoalition zu beteiligen und den Mehrheitsbeschaffer für Rot-Grün zu spielen. Die Meldungen des heutigen Tages stützen eine solche Vermutung. Ein inexistenter Realitäts-Experte behauptete bereits, die FDP schaufele sich damit ihr eigenes Grab. Spätestens in vier Jahren seien die Gelegenheitsliberalen politisch tot und bräuchten sich nirgendwo mehr blicken zu lassen, ohne damit rechnen zu müssen, mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt zu werden. +++

+++ In Polen entstehen derzeit vier neue Kernkraftwerke, in Frankreich werde der Energiebedarf zu siebzig Prozent aus Kernenergie gedeckt, meldete der RBB. Deutschland leistet sich derweilen die Grünen in der Bundesregierung und steigt komplett aus der Kernkraft aus. Ein inexistenter Grenz-Experte lobte darauf hin die Weisheit der Deutschen mit dem Hinweis, daß sich atomare Katastrophen strikt an Landesgrenzen halten, so daß die Sicherheit in Deutschland durch die Gefahren der unverantwortlichen Kernenergie in den Nachbarländern keinesfalls gefährdet sei und seinen zu erwartenden Blackout guten Gewissens und entspannt bei Kerzenlicht genießen dürfe. +++

+++ In Schweden wurde die Impfung mit dem Moderna-Impfstoff für Leute, die dreißig Jahre oder jünger sind, verboten. Als Grund für das Verbot wurde das häufige Auftreten von Herzmuskelentzündungen nach der Impfung genannt. Ein inexistenter Skandinavien-Experte meinte, die Schweden gäben einfach zu viel auf das Leben junger Leute. Im europäischen Fußball seien inzwischen 37 Aktive aus ungeklärten Gründen verstorben. Niemand käme deshalb auf die völlig absurde Idee, einen Zusammenhang mit ihrer zuvor erfolgten Impfung herzustellen. Die Schweden neigten einfach zur Hysterie. +++

+++ Im deutschen Fernsehen seien doppelt so viele weiße Männer zu sehen wie Frauen. Neben den Geschlechtern sei jedoch auch die Diversität nicht ausreichend abgebildet. Der Mißstand sei in einer Studie der Uni Rostock aufgedeckt worden. „Immer noch sehe man im Fernsehen überwiegend weiße Männer ohne Migrationshintergrund, die nicht behindert sind und keine homosexuelle Orientierung haben.„, zitierte „n-tv“ aus der Studie. Was ein inexistenter Fernseh-Experte dazu sagte, ist leider nicht zitierfähig. +++