Foto: Markus Söder (über dts Nachrichtenagentur)

Söder verspricht neuer Bundesregierung: Wir werden nicht opponieren

Durchmarsch der roten Einheitsfront. Die Ampel steht auf Durchgebrannt, die Republik ist dem Untergang geweiht, auch weil es außer der AfD und vielleicht der Linken keine Opposition geben wird, die gewillt ist, die fatale Entwicklung aufzuhalten. Zumindest nicht für den Fast-Kanzler Söder:

Der CSU-Chef  wertet die Entscheidung von Grünen und FDP für Dreiergespräche mit der SPD als „klare Vorfestlegung“ auf eine Ampel-Koalition. Es sei „de facto“ eine Absage an „Jamaika“, sagte er am Mittwochmittag in München. Man müsse akzeptieren, dass die Union höchstwahrscheinlich nicht an einer Regierung beteiligt sein werde.

Auch wenn man weiter für Verhandlungen bereit stehe, könne man sich nicht in eine „Dauer-Wartestellung“ begeben. Die Entscheidung von Grünen und FDP sei zu „respektieren“. Man warte jetzt auf das Ergebnis.

Er erwarte, dass eine Ampel-Koalition das Land „verändern“ werde. Eine „Blockadehaltung“ werde es mit der CSU als Oppositionspartei nicht geben, fügte der bayerische Ministerpräsident hinzu. CDU-Chef Armin Laschet gibt unterdessen die Hoffnungen auf ein Jamaika-Bündnis nicht auf.

Die Union stehe weiter für Jamaika-Sondierungen bereit, sagte er in Düsseldorf. Fast alle politischen Beobachter gehen aber davon aus, dass Laschet sich bei einem Gang in die Opposition nicht als CDU-Vorsitzender halten werden kann.

Die Nachricht wird sich mit Sicherheit ganz schnell in den ärmeren Ländern verbreiten, denn jetzt sind wieder Tür und Tor geöffnet. Allahu akbar. (Mit Material von dts(

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