Während „Landunter“ gemeldet wird : CDU/CSU will Deutschland stillfreundlicher machen!

Stillen (Bild: shutterstock.com/Von Di Studio)
Stillen (Bild: shutterstock.com/Von Di Studio)

Dieses Land geht gerade vor die Hunde. Nicht nachlassende Massenmigration, exorbitante Energiepreise, Vernichtung oder Abwanderung der Schlüsselindustrien. Die CDU/CSU im Bundestag scheint nun auch endlich ihr Kompetenzthema gefunden zu haben: „Stillen zum Thema machen“ lautet die Masteraufgabe.

In einer Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundesfraktion vom Freitag heißt es: „Bis zum 10. Oktober 2021 findet die Weltstillwoche statt. In diesem Jahr lautet das Motto: „Stillen. Unser gemeinsamer Weg.“ Ziel der Weltstillwoche ist es, das soziale Umfeld für die Besonderheiten dieser Zeit zu sensibilisieren.“

Und weil stillende Mütter über die Jahrtausende hinweg völlig hilflos dieser Aufgabe gegenüber standen, erhalten sie nun – von berufener Stelle – endlich, endlich Hilfe. Die kinderlose Gitta Connemann, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat es sich – während Deutschland vor dem wirtschaftlichen wie auch gesellschaftlichen Abgrund steht – zur Aufgabe erkoren, dem Stillen zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen:

„Stillen geht alle Eltern an. Fast alle Mütter versuchen nach der Geburt, ihr Kind zu stillen. Denn sie wissen: Muttermilch ist erste Nahrung und noch viel mehr, nämlich Wärme, Nähe, Geborgenheit“. Allerdings, so die Politlady, sinke die Zahl der gestillten Säuglinge sehr schnell sehr stark. Die Gründe seien vielfältig, weiß Connemann weiter zu berichten. Dazu gehören auch negative Erfahrungen mit dem Stillen in der Öffentlichkeit. Dieses werde in Deutschland immer noch von Teilen der Bevölkerung stigmatisiert. Und deshalb sei es so immens wichtig, dass sich stillende Frauen nicht allein gelassen fühlen.

Deshalb sei es wichtig, klar zu machen: „Stillende“ und ihre Familien sind nicht allein. Es gebe viele Menschen, so die CDU/CSU-Funktionärin weiter, welche diesen offensichtlich geschlechtsneutralen „Stillenden“ begleiten und unterstützen können: „Hebammen, Stillberaterinnen, Ärzte und Ärztinnen, Sozialarbeiter“ – und natürlich so Gestalten wie Connemann.

Und deshalb kümmert sich die CDU/CSU nicht etwa darum, dass dieses Land nicht von muslimischen Migranten überrannt wird, die Wirtschaft nicht weiter in die Knie geht, die Energiekosten nicht weiter ins Unermessliche steigen. Nein! Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich für den Ausbau der Stillförderung bei der Weiterentwicklung des Aktionsplans ‚In Form‘ ein. Schließlich will die CDU/CSU „Deutschland stillfreundlicher machen. Damit gewinnen alle!“ (SB)