Erdingers Absacker: Am Ende war´s dann auch noch der Lauterbach

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Polen liegt bekanntlich mit der EU im Clinch. Deutschlands wackere Nachbarn im Osten denken nicht im Traum daran, ihre nationalen Souveränitätsrechte an die EU zu verramschen. Was in Polen gilt, darüber befinden auf jeden Fall die Polen und keine EU-Kommission, stellte das polnische Verfassungsgericht kürzlich klar. Die EU-Granden waren empört. Sofort machte das böse Wort von einem denkbaren „Polexit“ die Runde. Nun hat Polen Unterstützung aus Ungarn bekommen. Die Polen machten das völlig richtig, hieß es in Budapest. Ein inexistenter Frohlockungs-Experte äußerte daraufhin die Ansicht, Frau v.d. Leyen (CDU) als EU-Kommissionspräsidentin werde es schon noch hinbekommen, das monströse Gebilde in Brüssel zerplatzen zu lassen. Ihre Parteifreundin Angela Merkel habe v.d. Leyen mit der Union gezeigt, wie sich maximale Zerstörung am besten herstellen läßt. +++

+++ Die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Frau Sarah-Lee Heinrich (20), deren Hautfarbe nicht die geringste Rolle spielt, weil ihre Nasenlöcher groß genug sind, um nicht darüber reden zu müssen, äußerte sich zu Deutschland. Unser Land habe eine – O-Ton – „eklige, weiße Mehrheitsgesellschaft“. Außerdem twitterte sie: „Nicht alle Mädchen mögen Blumen du sexistisches Schwein ich will dich verbrennen alle Männer sind Scheiße.“ Ein inexistenter Anstands-Experte sagte daraufhin, fehlende Bescheidenheit bei Frau Sarah-Lee Heinrich sei kein Mangel, da sie einen solchen in der öffentlichen Wahrnehmung problemlos mit ihren großen Nasenlöchern kompensieren könne. Die deutsche Mehrheitsgesellschaft selbst weise inzwischen erhebliche Defizite auf, was sich wiederum daran zeige, daß Frau Sarah-Lee Heinrich sich völlig unbesorgt mit den o.g. Äußerungen hervortun könne. +++

+++ Der Literaturnobelpreisträger Peter Handtke in der „FAZ“ über die Corona-Lockdowns: „Wenn ich daran denke, wie man die Leute im Altersheim hat sterben lassen! Für mich müsste man die Verantwortlichen vor das Völkergericht stellen.“ Ein inexistenter Nobelpreis-Experte merkte daraufhin an, für Peter Handtke werde wohl niemand vor das Völkergericht gestellt. +++

+++ Theo-Paul Löwengrub hält den gestern zurückgetretenen Kanzler Kurz für einen relativen Waisenknaben, verglichen mit der deutschen Politikerkaste. Bei Ansage.org schrieb er: „Wo Doktorbetrügerinnen und biographische Hochstaplerinnen ungestraft politische Karriere machen können, wo Minister Milliarden für Maut und Masken verbrennen können oder sich nach achtstelligen Berater-Steuergeldvernichtungen hochdotiert gen Brüssel verdünnisieren, dort schweigt man besser fein stille über Verfehlungen Dritter. Vor allem dann, wenn diese eine Tugend an den Tag legen, die in Deutschland praktisch ausgestorben ist: für politisches Versagen nicht nur „Verantwortung übernehmen„, sondern auch die Konsequenzen zu tragen – und die Größe zu haben zurückzutreten.“ Ein inexistenter Experte für Inexistenzen aller Art gab daraufhin zu bedenken, daß Kurz nur aus Kalkül, nicht aber aufgrund einer herbeiimaginierten Größe zurückgetreten sei. Das Kalkül, so der inexistente Experte für Inexistenzen aller Art: Kurz will ÖVP-Chef bleiben und Fraktionsvorsitzender der ÖVP im österreichischen Parlament werden, weil ihm klar sei, daß es letztlich egal ist, aus welcher Position heraus er die Strippen zum eigenen Vorteil und dem seiner „Spezln“ zieht. Sein Rücktritt als Bundeskanzler sei eben der geringste Preis gewesen, der zu zahlen gewesen ist, um sich diese Möglichkeiten zu erhalten. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, die gegen Kurz im Raume stehen, müsse er von allen Ämtern zurücktreten. Erst dann könne von Verantwortungsübernahme die Rede sein. +++

+++ Der Umgang des bayerischen Ministerpräsidenten Söder, Markus (54) mit seinem Noch-Pendant Laschet, Armin (60) von der Schwesterpartei CDU sei „stillos, respektlos und streckenweise rüpelhaft“ gewesen, stänkerte Angela Merkels parteiinterner Intimfeind Friedrich Merz (65) in Richtung München. Ein inexistenter Stilfragen-Experte merkte daraufhin an, daß es dem Bürger ziemlich egal sei, ob Söder seinem Kollegen Laschet gegenüber zum Rüpel geworden ist oder nicht. Daß Söder dem bayerischen Souverän gegenüber respektlos geworden sei, als er vergangenes Jahr rechtswidrige Ausgangssperren verhängen ließ, sei vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof auch ohne Friedrich Merz festgestellt worden. Der Ortsteil Nürnbergs, in dem Söder aufgewachsen ist, solle sich überlegen, ob er sich zu Ehren des bayerischen Ministerpräsidenten nicht von Mögeldorf in Rüpeldorf umbenennen will. +++

+++ Grüne Jugend die Zweite: Wie BILD meldete, gibt es dort unschöne Bezeichnungen für den Gelegenheitsliberalen Christian Lindner von der FDP, der allerweil in den Startlöchern für Verhandlungen über eine Ampelkoalition steht. Aus den Reihen der Grünen Jugend seien für Lindner folgende Bezeichnungen zu vernehmen gewesen: „rechter Kotzbrocken“ und „gelbe Null“. Lindner sei „einfach widerlich“. Ein inexistenter Ekel-Experte erklärte daraufhin, man dürfe nicht alles anzweifeln, was von der Grünen Jugend kommt. Da sie selbst „linke Kotzbrocken“ seien und außerdem eine Ansammlung von „widerlichen Nullen“, wüssten sie in diesem Fall durchaus, wovon sie reden. +++

+++ Wäre Karl Lauterbach ein einfacher Lautsprecher, dann würde er vermutlich auch im Zentrum einer Atombombenexplosion überleben und weiter die Gegend beschallen. Der Virencharlie von der SPD plädiert für neuerliche Bund-Länder-Konferenzen, um die „Corona-Maßnahmen“ wieder zu verschärfen. Die Zahl derjenigen, die seine Prognosen seit anderthalb Jahren immer wieder zutreffend widerlegen konnten, wird allmählich unüberschaubar. Erst jüngst hatte sich „Apokarlypse“ Lauterbach bei Maybrit Illner also besonders dreister Lügner geoutet, als es um das berüchtigte Foto von der unmaskierten SPD-Bundestagsfraktion auf einer Treppe im Reichstagsgebäude ging. Ein inexistenter Experten-Experte behauptete nun, beim „Gesundheitsexperten“ Lauterbach handle es sich gar nicht um einen Experten, sondern um einen Propagandisten in eigener Sache. Der GAU wäre, wenn der spezialdemokratische Virencharlie auch noch Gesundheitsminister in einer Ampelkoalition werden würde. Das wäre ungefähr so wie damals, als Kaiser Caligula sein Pferd zum römischen Senator ernannte. +++