Nur in Deutschland möglich: Antisemitismusdebatte, ohne Antisemiten zu nennen

Foto: Kippa-Träger (über dts Nachrichtenagentur)

Die aktuelle Antisemitismusdebatte wird von linken Heuchlerin und politischen Blindschleichen beherrscht.

Eine davon hat schon in der Vergangenheit durch mancherlei blödsinnigen Aussagen geglänzt:

Grünen-Politikerin Marina Weisband warnt vor steigendem Antisemitismus in Deutschland. „Deutschland hat ein Antisemitismus-Problem – ein ernstes“, sagte sie der „Augsburger Allgemeinen“. Dennoch sei Deutschland – auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Frankreich – für Juden immer noch eines der sichereren Länder.

„Antisemitismus nimmt immer zu, wenn es gesamtgesellschaftliche Wandlungsprozesse gibt. Globalisierung, Digitalisierung und der Klimawandel tragen zu einer allgemeinen Verunsicherung und zu einem gefühlten Kontrollverlust bei“, sagte Weisband. „Diejenigen, die nicht gelernt haben, Kontrollverlust und Komplexität auszuhalten, erzählen sich dann eine Geschichte, die die Welt vereinfacht.“

Und in dieser Geschichte müsse es „die Guten und die Bösen“ geben. „Die Bösen“ könnten zum Beispiel Menschen anderer Hautfarbe sein, so die ehemalige Piraten-Politikerin. Aber oft seien es auch Juden.

Genauso naiv faselt dieser Zeitgenosse daher:

Musiker Gil Ofarim blickt mit gemischten Gefühlen auf die von ihm angestoßene Debatte über Antisemitismus in Deutschland. „Ich freue mich, dass ich eine Debatte angestoßen habe – aber ich hoffe, dass sie nicht nach kurzer Zeit wieder verpufft“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgabe). „Es geschehen jeden Tag in Deutschland so viele verbale und körperliche Übergriffe, antisemitische Beleidigungen und Diskriminierungen an Menschen, die sich nicht zu helfen wissen“, sagte Ofarim.

„Menschen, die wahrscheinlich auch die Klappe halten und kein Sprachrohr haben. Und die wenigsten bekommen von diesen Übergriffen etwas mit. Jetzt passiert es mal einem, der eine etwas größere Reichweite hat, und der wird dann gehört.“

Laut Ofarim hat es in den vergangenen Jahren immer Antisemitismus gegeben – zuletzt sei er aber spürbar salonfähiger geworden. „Ich bin säkularer Jude, ich bin weder strenggläubig, noch fromm, noch orthodox, noch geh ich einmal die Woche in die Synagoge, noch trage ich jeden Tag eine Kippa. Und trotzdem wurde ich verbal angegangen. Wie muss es erst Menschen gehen, die diese Religion leben, die beispielsweise Kippa tragen? Die ständig angefeindet und sogar körperlich angegangen werden?“ In einem millionenfach geklickten Instagram-Video hatte der Musiker Antisemitismusvorwürfe gegen ein Hotel in Leipzig erhoben. Damit löste er eine große Diskussion über Antisemitismus im Alltag aus, auch internationale Medien berichteten.

Und nun, Frau Weisband und Herr Ofarim? Noch mehr Geld für den Krampf gegen Rechts. Oder wird endlich mal die wirklich Schuldigen beim Namen genannt? Wie wäre es mit Ursachenforschung? Ist gar nicht so schwer. Der Koran zum Beispiel ist leicht zu beschaffen, die Nachrichten von übergriffigen Muslimen in Deutschland sind online abrufbar.

Weisband und Ofarim sind genau diese zwei Prachtexemplare, die eine Antisemitismus-Debatte in Deutschland so lächerlich machen. (Mit Material von dts)