Lächerlich: Ausgerechnet Raser Vettel faselt was von Menschenrechten

Walchwil – Bekanntlich sterben immer wieder Menschen, weil rücksichtslose Raser sie plattfahren.

Wenn jetzt ausgerechnet der Oberraser, der ehemalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, von mehr Engagement im Sport für Menschenrechte faselt, ist das also mehr als zynisch. „Wir alle stimmen doch zu, dass es nur fair ist, alle Menschen gleich zu behandeln“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. In bestimmten Ländern sei das nicht so.

„Da braucht es aber mehr als nur Worte, da braucht es Taten“, so der Rennfahrer. Der Sport habe die Möglichkeit, Druck auszuüben „und helfen, Fairness auf der Erde weiter auszubreiten“. Es geben Situationen „in denen sich die Verantwortlichen fragen müssen, ob sie eine Moral haben“.

Vielleicht müsse man auch mal zu einem Deal „Nein“ sagen, so Vettel.

Ok, Vettel, beim Wort genommen. Wenn dann mal ein Formel 1-Rennen in einem Land stattfindet, in dem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, wirst Du nicht dran teilnehmen oder?

Hier mal einige Termine für das nächste Jahr: 20. März Bahrain, 27. März Saudi Arabien, 24. April China, 12 Juni Aserbaidschan, 25.  September Russland, 20. November Abu Dhabi

Der Vettel bräuchte also gar nicht erst ins Auto zu steigen – wenn er sich denn selber ernst nehmen würde. (Mit Material von dts)

 

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