Attentat in Norwegen: Vier Todesopfer sind Frauen – muslimischer Täter mal wieder psychisch krank?

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Vier der fünf Todesopfer des muslimischen Attentäters im norwegischen Kongsberg sind Frauen. Kein Thema hierzulande. Nachdem klar wurde, das es sich bei dem amoklaufenden Dänen nicht um einen „zweiten Breivik“ sondern – wieder einmal – um einen Islamgläubigen handelt, breitet sich ein Mantel des Schweigens in deutschen Medien aus. Natürlich kann hier nur ein „psychisch Gestörter“ am Werke gewesen sein, soviel politische Korrektheit muss sein. 

Unter den Opfern des Pfeil- und Bogenjägers soll sich laut MailOnline eine 50-Jährige Keramikern befinden. Augenzeugen berichten von „schrecklichen Todesschreien“ der sterbenden Frau.

Es wird angenommen, dass Hanne E. in einer Blutlache außerhalb ihres Hauses in Kongsberg starb, nachdem sie zur Zielscheibe des mutmaßlich radikalisierten muslimischen Konvertiten Espen Andersen B. (37) geworden war. Drei weitere Frauen und ein Mann sollen von B. laut MailOnline, die seinen vollen Namen veröffentlicht hat, getötet worden sein. Nachbarn sei er als “ schlecht gelaunter Einzelgänger“ bekannt gewesen, heißt es weiter.

Drei weitere Menschen wurden verletzt, darunter ein dienstfreier Polizist, bevor der Verdächtige schließlich von der Polizei in die Enge getrieben wurde, nachdem er mehr als 30 Minuten lang durch die Straßen gestreift und Pfeile auf unschuldige Passanten abgefeuert hatte.

Der radikalisierte B. ist der Polizei kein Unbekannter. Im vergangenen Jahr soll es eine „Gefährderansprache“ gegeben haben. Er habe seinen eigenen Vater mit dem Tod bedroht und sich in veröffentlichten YouTube Droh-Videos als Muslim bezeichnet haben, heißt es weiter.

B. befindet sich laut MailOnline in Untersuchungshaft und habe zugegeben, bei seinem halbstündigen Angriff in der Stadt Kongsberg kurz nach 18 Uhr am Mittwoch vier Frauen und einen Mann im Alter zwischen 50 und 70 Jahren getötet zu haben. Die Polizei erklärte, bei ihm handele es sich um einen muslimischen Konvertiten, der als radikalisiert eingestuft wurde, und beschrieb den Angriff als „terroristischen Akt“.

Die Polizei hat bisher nur wenige weitere Details über B. veröffentlicht, aber Gerichtsdokumente und Zeugenaussagen von Nachbarn zeichnen ein düsteres Bild: Ein „instabiler“ Einzelgänger mit einer Sammlung von Waffen, der seine Wohnung nur selten verließ, seit Jahren keine Arbeit mehr hatte, mit psychischen Problemen kämpfte, Drogen nahm und sich von seiner Familie entfremdet hatte.

B. hatte mindestens zwei Jahre lang allein in einer Holzhütte gelebt, nur 200 Meter vom Coop-Supermarkt entfernt, wo er seinen Amoklauf begann. Sein Vermieter, der an einem Haus gegenüber arbeitete, berichtet von einer gewissen Feindseligkeit, die von B. ausgegangen sei: „Es schien, als wollte er mich dort nicht haben. Wenn ich einen Kaffee und eine Zigarette trank, starrte er mich von seinem Tor aus an.“ Er habe nie ein Lächeln im Gesicht gehabt, stets unfreundlich geguckt und sei immer allein gewesen.

Zuviel Hintergrund-Informationen für deutsche Bürger. Im Blätterwald ist das Blutbad in Norwegen schon am nächsten Tag so gut wie aus den Schlagzeilen verschwunden. Vereinzelt folgt die übliche Berichterstattung mit dem Hinweis auf mögliche psychische Probleme. Für das deutsche t-online Portal ist unklar, „ob der mutmaßliche Täter psychisch krank ist oder ob er aus politischen Motiven gehandelt hat.“ Jetzt seien die Rechtspsychiater an der Reihe und müssten ein „Gutachten erstellen“. (MS)