So ein Mist aber auch: Hospitalisierungs-Inzidenz sinkt auf 1,93

Krankenhaus (Bild: shutterstock.com/Von Spotmatik Ltd)
Krankenhaus (Bild: shutterstock.com/Von Spotmatik Ltd)

Berlin – Was nun, Herr Lauterbach? Pandemie verlängern? Neugeborene impfen? Brutalo-Lockdown durchziehen? Schulen schließen? 1-G-Regelung einführen?

Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist gesunken. Das RKI meldete am Sonntagmorgen zunächst 1,93 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Samstag ursprünglich: 2,00). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 0,83, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,52, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,20, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 1,30, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 2,74 und bei den Über-80-Jährigen bei 7,43 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert.

In Baden-Württemberg ist beispielsweise ein Wert von 8,0 über alle Altersgruppen eine erste Hürde, ab 12,0 gilt eine Alarmstufe.

Wird schon noch. Wenn erstmal die Kinder alle auf die Intensivstationen geschickt werden, weil sie niesen und husten, schießt die Zahl mit Sicherheit wieder nach oben. (Mit Material von dts)