Kriegt Söder jetzt endlich den wohlverdienten Tritt in den Hintern?

Foto: Markus Söder (über dts Nachrichtenagentur)

Im Prozess der Selbstreinigung, so wie sie für die ehemalige Volkspartei CDU überlebensnotwendig ist, gehört es, alten Ballast abzuwerfen. Und dazu gehört nun mal auch die unter Söder nach ganz links gedrehte CSU loszuwerden und fortan ohne diesen fränkischen Großkotz zu marschieren.

Erste Anzeichen, dass für Söder das letzte politische Stündlein geschlagen hat, gibt es jetzt schon:

Der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann hat CSU-Chef Markus Söder eine Verschleppung der Aufarbeitung des Wahldebakels der Union vorgeworfen. Mit der Absage seines Auftritts beim „Deutschlandtag“ der Jungen Union (JU) am Wochenende in Münster habe er die Klärung vertagt, sagte Althusmann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. CDU-Chef Armin Laschet habe bei dem JU-Kongress vollumfänglich die Verantwortung übernommen, er sei aber nicht allein verantwortlich.

„Die Ursachen liegen in fehlendem Zusammenhalt und Teamgeist. Das Fundament einer Union hat Schaden genommen. Die CSU hatte daran zumindest einen gehörigen Anteil.“

Die Beziehung zwischen CDU und CSU habe in den zurückliegenden Monaten gelitten. „Mit einem Sorry ist es aus meiner Sicht nicht getan. Wir werden mit beiden Parteivorständen den künftigen Umgang miteinander klären müssen“, so Althusmann.

Die kritische Analyse der JU zu Kurs, Kampagne und Kandidat sei weitgehend zutreffend.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Söder sollte sich auf Bayern konzentrieren und fortan an positiv Getesteten zählen, wenn er das überhaupt kann. (Mit Material von dts)