Erdingers Absacker: Die widerlichen Tagesthemen zum kummervollen Besäufnis

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Der Druck auf den „Star-Virologen“ Christian Drosten wächst. Es geht um seine Promotion, die über 17 Jahre lang verschollen gewesen ist. Die Universität in Frankfurt gab inzwischen zu, eine Falschaussage abgeliefert zu haben, als sie behauptete, die Promotionsakte von Drosten überprüft zu haben. Der auf Wissenschaftsbetrug spezialisierte Naturwissenschaftler Dr. Markus Kühbacher bei Twitter: „Der Pressesprecher der ⁦‪Goethe-Universität hat inzwischen eingeräumt, dass er mir gegenüber falsche Tatsachenbehauptungen in Bezug auf die Dissertation von Herrn Drosten kommuniziert hat: Es soll in Wahrheit gar kein Revisionsschein existieren.“ Der Fall wird bald vor Gericht landen. Ein inexistenter Korrektheits-Experte hat inzwischen vorgeschlagen, zum Zwecke einer außergerichtlichen Einigung das Kellerarchiv des Promotionsbüros in Frankfurt mit einem PCR-Test auf das Vorhandensein von Promotionsschnipseln zu testen, um festzustellen, ob das Archiv mit einer Doktorarbeit von Christian Drosten infiziert ist. +++

+++ „Ob es um Gerechtigkeitswahn geht oder um Klimapolitik: Die deutsche Vorstellungswelt eckt zunehmend an. In Deutschland herrscht ein Zeitgeist des intoleranten Liberalismus. Traditionelle Lebensentwürfe gelten nichts mehr, Bedrohungsängste kleinerer Staaten werden nicht ernst genommen.„, heißt es in einem Gastbeitrag der „Neuen Züricher Zeitung“ (NZZ). Ein inexistenter Wahrheits-Experte behauptete daraufhin, die Schweizer sollten sich ihr Gemecker sparen, weil international anerkannt sei, daß die deutsche Vorstellungswelt von Harmoniesucht und Menschlichkeit derartig rundgelutscht ist, daß sie nirgendwo mehr aneckt. Wer auf Ecken und Kanten stehe, sei eben ein minderwertiger Unhold. +++

+++ Berlin schafft 12.000 neue Plätze für Geflüchtete aller Art, weiß man bei der „Berliner Zeitung“ (B.Z.). Ein inexistenter Mathematik-Experte merkte dazu an, es sei nach der vergeigten Stimmabgabe an einem katastrophal organisierten Wahltag mit einem geschätzten Wahlergebnis in Berlin fraglich, ob dort noch jemand korrekt bis 12.000 zählen kann, und empfiehlt der B.Z., lieber von „ganz, ganz viele Plätze“ zu schreiben. +++

+++ Die verpeilten Schulschwänzer von „Fridays For Future“ (FFF) setzen angeblich die verpeilten Koalitionäre der geplanten Ampelkoalition aus SPD, (FDP) und Grünen unter Druck, berichtet der „Tagesspiegel“. Die Schulschwänzer bauen den Druck angeblich mit Forderungen auf, so daß wohl von einem Forderungsdruck zu reden sein dürfte. Sechs komplett abgedrehte Forderungen seien es, unter denen die Koalitionäre in spe ächzen, so daß sie weder ein noch aus wissen. Unter anderem soll die Produktion von Verbrennungsmotoren für Automobile bereits in knapp vier Jahren verboten werden. Unterstützung bekommen die Schulschwänzer von einem Professor für Regen und Energiesysteme namens Quatschnich … Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin. Der Professor bei einer Pressekonferenz im Naturkundemuseum: „Die Lage ist wirklich katastrophal„. Im Vergleich zum „vorindustriellen Zeitalter“ gebe es schon jetzt eine globale Erwärmung von 1,1 Grad. Ein inexistenter und sich sehr in Eile befindender Experte für Wetterfrösche und Klimaanlagen („Keine Zeit, Alter!„) soll dem Regenerationsprofessor daraufhin kurz angebunden „übers Maul gefahren“ sein. Das „vorindustrielle Zeitalter“ habe eine beträchtliche Länge, nämlich etwa 4,5 Milliarden Jahre. Sehr spät im „vorindustriellen Zeitalter“, zur Römerzeit etwa, also praktisch gestern, sei es deutlich wärmer als heute gewesen. Der Dege … Regenerationsprofessor sei daraufhin wütend aus dem Naturkundemuseum geflüchtet und habe dabei trotzig gesungen: „Ach wie gut, daß niemand weiß, daß ich Rumpelstilzchen heiß´…“ +++

+++ „Wie in Dänemark und Großbritannien. Gebt uns den Freedom-Day!“ titelt die „BILD“-Zeitung, und fügt an: „Corona-Notstand soll enden. Aber Regierung will Maßnahmen heimlich verlängern.“ Ein inexistenter Geheimnis-Experte merkte daraufhin an, eine heimliche Verlängerung sei so gut wie eine verheimlichte Verlängerung, und daß man sich keine Sorgen um das machen muß, was die unheimliche Regierung heimlich verlängert, weil es ohnehin niemand erfahren würde. +++

+++ Papst Franziskus hat Glück, daß er als Papst so etwas wie der Steinmeier für die Katholiken werden konnte. Wenn er etwas sagt, dann muß man es nicht glauben, weil es stimmt, sondern weil er eben der Papst ist, für den das päpstliche Unfehlbarkeitsdogma gilt. Franziskus propagierte die Impfung bekanntlich als „Akt der Liebe“. Bei der Herstellung des Impfstoffs werden jedoch Zelllinien abgetriebener Embryonen verwendet. Dieser Widerspruch zur katholischen Ablehnung der Abtreibung scheint Papst Franziskus jedoch nicht weiter zu irritieren. Ein inexistenter Vati-Experte verteidigte den Papst mit dem Hinweis, es sei dem Gläubigen nicht gestattet, seine eigenen beschränkten Maßstäbe für Aufrichtigkeit und Glaubhaftigkeit am Papst anzulegen. Vielmehr solle er beruhigt davon ausgehen, daß er den Papst einfach nicht verstehen kann. +++

+++ Das „Schriftgesindel“ der größten Werbe-, Demoskopie- und Medienholding weltweit, wpp, wittert nach dem Rauswurf von Julian Reichelt bei „BILD“ Morgenluft. Die wpp-Tochter „t-online“ würde gern auch Mathias Döpfner, den Springer-CEO und einen der bestbezahlten Manager der Republik, in der Versenkung verschwinden sehen. Döpfner hatte – obwohl er am Montag den Rauswurf Reichelts verfügte – früher geäußert, bei Reichelt handle es sich um den letzten Journalisten, der dem neuen DDR-Obrigkeitsstaat Widerstand leiste. Bei Döpfner gehe es mit der Vermischung beruflicher und trieblicher Interessen ähnlich zu wie bei Reichelt. Zugleich insinuiert „t-online“, der Verleger Dirk Ippen habe die Veröffentlichung einer für Reichelt heiklen Investigativ-Recherche in der Frankfurter Rundschau per ordre de mufti unterbunden. Verschwiegen wurde bei „t-online“, daß die Veröffentlichung der „Investigativ-Recherche“ von Ippen unterbunden wurde, weil sie ihm als „zu dünn“ erschienen war. Ein inexistenter Ampel-Experte erklärte, was dieser Tage auf dem Medienmarkt zu beobachten sei, diene der Vorbereitung einer Mediengleichschaltung altbekannten Ausmaßes. #Metoo sei nicht ins Leben gerufen worden, um Frauen Gerechtigkeit angedeihen zu lassen, sondern um „Männerbastionen“ zu bombardieren. Eventuell würde die fortschreitende Islamisierung Deutschlands begünstigen, das zunehmend dominierende Krebsübel einer feministisch-verlogenen, instrumentalisierten Hysterie wieder unter Kontrolle zu bringen. „Vom Regen in die Traufe“ sei allemal noch besser als Regen und Traufe zugleich. Letztlich sei es ziemlich unerheblich, von welcher Art Totalitaristen man geknechtet wird. +++

+++ Robert Habeck, seines Zeichens Quotenfiffi bei den Grünen und möglicherweise künftiger Finanzminister, so er sich gegen die Ambitionen des Gelegenheitsliberalen Lindner auf das Ressort durchsetzen kann, wird nicht nur das Weltklima, den Planeten und die ganze Menschheit retten, sondern auch Soll und Haben neu erfinden. Im Talk bei Markus Lanz äußerte Habeck sich dahingehend, daß Schulden Deutschland reicher machen. „Wenn wir jetzt Kredite aufnehmen, für Ladesäuleninfrastruktur, Glasfaserausbau, Gebäudesanierung, dann schaffen wir ja Werte. Wir werden ja nicht ärmer, wenn wir investieren, sondern wir machen das Land klimaneutral und reicher!“ Ein inexistenter Neutralitäts-Experte kommentierte wie folgt: Das beste aller Finanzministerien wäre vor allem habeckneutral – und die Erde ist eine kugelneutrale Scheibe. Merkel habe lediglich jenem Faß den Boden ausgeschlagen, aus dem jetzt alles herausfällt. +++