Ach wie lustig! Corona-Game für den Deutschen Multimediapreis nominiert

Wie witzig! (Bild: shutterstock.com/Von Sergey Furtaev)
Wie witzig! (Bild: shutterstock.com/Von Sergey Furtaev)

Wer im Alltag noch nicht genug „Corona“ abbekommen hat, der kann sich das „unterhaltesame“ Computerspiel – nominiert für den diesjährigen Deutschen Multimediapreis – herunterladen. Masken oder Klopapier-Rollen sammeln und dabei grünen Corona-Pfützen ausweichen. Was für ein „Spaß“!

Der 24-jährige Chemnitzer Johann Lucas Lesselt ist für den diesjährigen Deutschen Multimediapreis in Dresden nominiert. Diese erhielt er für sein eingereichtes Computerspiel „Coronawalk – the Game“. Die Spieler müssen dabei auf Zeit einkaufen gehen, wie irre Masken oder Klopapier-Rollen sammeln und dabei grünen Corona-Pfützen ausweichen. Gelingt ihnen dies nicht, haben sie sich mit dem todbringenden Virus infiziert. Der „Coronawalk“ ist online kostenlos unter www.itch.io verfügbar.

Lesselt meint, dass er ja schon fast vergessen hatte, dass er das Projekt bei dem mit Steuergeld geförderten Kreativwettbewerb eingereicht hatte, obwohl er nach eigener Aussage drei Wochen jeden Tag fast 14 Stunden daran gesessen hatte. Darin verarbeitet der junge Game-Designer laut dem Magazin Tag24 seine ureigenen Corona-Erfahrungen. Kurz vor Corona sei er mit einem Hippie-Bus in Spanien unterwegs gewesen. Von diesem kann man nun im Spiel überfahren werden. So weit – so lustig.

Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist laut den Veranstaltern der einzige bundesweite Wettbewerb, der die digitalen Arbeiten und Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 habe er sich zu einem der wichtigsten Foren für digitale Medienkultur in Deutschland entwickelt, kann man auf der durchgegenderten Internetseite erfahren. „Über 23.000 Teilnehmer*innen haben sich seitdem am Wettbewerb beteiligt, rund 3.500 Gäste besuchen jedes Jahr das Medienfestival in Dresden, bei dem die besten Einreichungen präsentiert und mit Geldpreisen im Wert von insgesamt 11.000 Euro ausgezeichnet werden“.

Mit Sicherheit findet die durchaus lobenswerte Veranstaltung, bei der junge Menschen, die sich offensichtlich nicht ausschließlich mit Klimahüpfen beschäftigen, unter den heiligen 3G-Regeln statt. (SB)