Weil er nicht rechts ist? Somalischer Messerstecher von Würzburg ist wohl schuldunfähig

Würzburg (Imago/Copyright: HMBxMedia/JulienxBecker)
Würzburg (Imago/Copyright: HMBxMedia/JulienxBecker)

In Deutschland ist eins immer sicher: Wenn der Täter keine rechte Gesinnung vorweisen kann, hat er einen an der Murmel:

Der somalische Messerstecher von Würzburg, der am 25. Juli drei Frauen ermordete und neun weitere Menschen zum Teil massiv verletzte, wird – logischerweise – wohl ebenfalls als psychisch krank und somit schuldunfähig eingestuft. Ob Merkels importierter Irrer abgeschoben wird, ist jedoch fraglich.

Der 32-jährige Somalier Abdirahman Jibril A., der 2015 auf Merkels Einladung von Nordafrika über das Mittelmeer nach Italien und schlussendlich erfolgreich nach Deutschland „geflüchtet“ war, erstach in der Würzburger Altstadt unter „Allahu Akbar“-Rufen drei Frauen. Die Rentnerin Johanna H., die den Angreifer von einem Kind ablenkte, die brasilianische Lehrerin Christiane H., die erst Anfang des Jahres nach Deutschland eingewandert war und das Leben ihrer elfjährigen Tochter, die schwer verletzt wurde, rettete und Stefanie W. wurden von Merkels Gewaltimport niedergemetzelt. Unter den lebensgefährlich Verletzten waren zudem drei Frauen im Alter von 52, 39 und 73 Jahren, ein elfjähriges Mädchen sowie ein 16-Jähriger. Nach seiner Verhaftung gab der somalische Messermörder an, mit der Tat „seinen Dschihad“ verwirklicht zu haben.

Sachverständige sind jedoch nun zu diesem Ergebnis gelangt, dass der Herr Somalier wohl psychisch krank und somit schuldunfähig ist. Das teilten das Bayerische Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft München laut dem Focus am Freitag in München mit.

Die Frage, ob dieser gemeingefährliche, mutmaßlich psychisch kranke Merkel-Import mit seiner Abschiebung rechnen muss, wird dennoch vom Bayerischen Staatsministerium nicht mit einem klaren „Ja“ beantwortet, obwohl das rechtlich ohne Zweifel möglich wäre. „Die Ausweisung ist nach § 53 Abs. 3b AufenthG nur zulässig, wenn ein Ausländer eine schwere Straftat begangen hat oder er eine Gefahr für die Allgemeinheit oder die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland darstellt“, so Professor Kay Hailbronner, Experte für Asylrecht an der Uni Konstanz gegenüber der „Welt„. Diese Voraussetzungen seien erfüllt – auch wenn Jibril A. schuldunfähig sei, so Hailbronner.

Das Bayerische Staatsministerium lässt indes verlautbaren, dass man aufgrund des laufenden Verfahrens aktuell „keine Angaben zur Frage der Aufenthaltsbeendigung machen“ könne, so eine Sprecherin des Bayerischen Staatsministeriums des Innern gegenüber der Zeitung. Auf das nachgeschobene Lippenbekenntnis, „Es war und ist oberste Priorität der Staatsregierung, den Aufenthalt von Straftätern, Gefährdern und Personen, die durch Gewalttaten oder Randale auffällig wurden, so schnell wie möglich zu beenden“, kann getrost verzichtet werden. Die abartige Realität in diesem Land spricht seit Jahren eine andere Sprache. (SB)