Erdingers Absacker: Von Speit über Irland und Scholz bis nach Amerika

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ „Frau Lehrerin, der Marcel hat mich geschubst!“. Man kennt diese Typen. Heute arbeiten sie z.B. für die „taz“. Einer davon heißt Andreas Speit. Seine Passion ist die Erforschung der „Neuen Rechten“. Das Problem ist, daß er das nicht tut, um klüger zu werden, sondern um zu klugscheißen. Die „Neue Rechte“ zu erforschen, ist allerweil ein geschäftliches Erfolgsmodell, weil es viel staatliche Zuschüsse dafür gibt. Deswegen beten die mutigen „Kämpfer gegen rechts“ am Abend auch inbrünstig, daß ihnen „die Rechten“ ewig erhalten bleiben mögen. Was zu viel ist, ist aber zu viel. Andreas Speit hat eine persönliche Bedrohung erfunden, die angeblich von einem „rechten Buchverlag“ ausgeht. Der Buchverlag wolle ihm die Haare mit einer Schermaschine schneiden und ihm das Wort „Deutschland“ ins Gesicht tätowieren. Tatsächlich hatte es sich nur um eine flapsige Einflechtung gehandelt, die Philip Stein und Volker Zierke bei der Aufzeichnung eines Podcasts für den Verlag „Jungeuropa“ gemacht hatten. Wenn Speit am Messestand vorbeilaufen würden, dann könnte man ja … – also nichts ernstgemeintes. Eine reine Genugtuungs-Phantasie im Theoretischen. Für viel Verachtung hatten dort die tatsächlich subjektivistischen, anklagenden und feindseligen Bücher von Speit und seiner Mitgenossin Röpke gesorgt. Tatsächlich hat niemand Andreas Seipt bedroht. Ein inexistenter Realitätsexperte: Daß sich ausgerechnet der verlogene linke Moralsuprematist bei „taz“, „Spiegel“, „Zeit“ usw. für den Lordsiegelbewahrer von Sitte, Anstand, Gewaltfreiheit und Lauterkeit hält, wird ihm eines Tages noch um die Ohren fliegen. Hochmut komme immer vor dem Fall. +++

+++ Einen bedenklichen Inzidenz-Rekord hält das irische Waterford, Charlie Chaplins beliebter Urlaubsort, bereits seit dem 11. Oktober – und die Inzidenz im Ort steigt immer noch weiter. Inzwischen steht sie bei 944 – und das bei einer Impfquote von 99,7 Prozent. Damit liefert Waterford den Beweis dafür, daß eine hohe Impfquote keinen positiven Effekt auf die Corona-Fallzahlen hat – ganz im Gegenteil. Außerdem bestätigt Waterford damit eine umfassende wissenschaftliche Analyse zahlreicher Länderdaten weltweit, die im „European Journal of Epidemiology“ veröffentlicht worden war. Ein inexistenter Vermutungs-Experte meinte, selbst in Deutschland würde sich die Vergeblichkeit der Impfung nicht mehr lange verheimlichen lassen, und daß danach schwierige Zeiten anbrächen für alle diejenigen, die es bis dahin verheimlich hatten. +++

+++ Der russische Präsident Wladimir Putin bezichtigte westliche Politiker, sich zu verhalten wie Bolschewisten. Sie seien gefährlich nahe daran, sich schwerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig zu machen, wenn sie aus ideologischen Gründen zulassen, daß bereits 14-Jährige der Soziologenmär vom konstruierten Geschlecht folgen und daraufhin ihr Geschlecht ändern. Es handele sich um einen Versuch, die Kernfamilie zu zerschlagen und Beziehungen zwischen Männern und Frauen zu komplizieren. Das alles sei nicht neu. Ihn erinnere das an die Bolschewisten. Ein inexistenter Wahrscheinlichkeits-Experte: Es sei äußerst unwahrscheinlich, daß westliche Politiker derartig recht hätten in allem, daß die westliche Presse Putin regelrecht in Grund und Boden schreiben muß. Viel wahrscheinlicher sei, daß Putin deswegen in Grund und Boden geschrieben wird, weil alle wissen, daß er recht hat. Lediglich die Möglichkeit, zuzugeben, daß er rechthat, bestehe im Westen nicht mehr, da das schwerwiegende persönliche Folgen für die Propagandisten der neo-bolschwestisichen Agenda hätte. Tatsächlich befinde sich der Westen in der Geiselhaft gescheiterter Ideologen, die ihr eigenes Scheitern nicht wahrhaben dürfen. +++

+++ Der Kanzler in spe, Olaf Scholz, und sein grüner Koalitionspartner in spe, Robert Habeck, sehen im Land mit der höchsten Steuerquote der Welt keinen Raum für Steuersenkungen, wie die „Tagesschau“ berichtete. Ein inexistenter Vernunft-Experte sagte hingegen, daß erfahrungsgemäß da, wo es keinen Raum für Steuersenkungen gibt, einer für Steuervermeidung und Steuerhinterziehung entstehe. Das Tragische daran sei, daß die Verfechter hoher Steuerquoten in der Politik nicht wegen Förderung von Schwarzarbeit und Schmuggel belangt werden können, sondern auch noch solche Menschen kriminalisieren dürfen, die sich aus schierer Not heraus ihrem kleptokratischen Staatsverständnis zu entziehen versuchen. Die vielzitierte Steuermoral sei keine Einbahnstraße. Es hätte sie nicht nur auf der Einnahmenseite, sondern auch auf der Ausgabenseite zu geben. +++

+++ Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft sieht die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bedroht. Sein Sprecher Markus Jerger sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Wir brauchen die gezielte Einwanderung von Fachkräften“. Ein inexistenter Brauchtums-Experte kommentierte Jergers Einlassung wie folgt: Was wir brauchen und was wir bekommen, sind zwei verschiedene Paar Stiefel. Jede Fachkraft auf dieser Welt, die tatsächlich eine ist, und die wir deswegen brauchen könnten, müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, sich in einem Land niederzulassen, in dem es keinen Raum für Steuersenkungen gibt, obwohl dort schon die höchste Steuerquote der Welt existiert. Die Fachkräfte, die wir bräuchten, zögen einfach dorthin, wo sie ebenfalls gebraucht werden, wenn dort die Steuern niedriger sind. Außerdem, so der inexistente Brauchtums-Experte, mieden tatsächliche Fachkräfte solche Länder, in denen ihnen von inkompetenten, arroganten und ideologisch verpeilten Bürokraten nichts als Steine in den Weg gelegt würden. +++

+++ Die polnische Regierung will an der Grenze zu Weißrussland eine Mauer von 400 Kilometern Länge und 2,50 Metern Höhe errichten, um die illegale Immigration zu stoppen. Ein inexistenter Leyen-Experte kommentierte wie folgt: Nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichts zum Vorrang der polnischen Rechtsprechung vor derjenigen der EU, welches bereits für einen empörten Aufschrei in Brüssel gesorgt hatte, werde sich die polnische Regierung sicherlich weitere Vorwürfe von der Leyentruppe in Brüssel einhandeln. Mit dem Dank der übrigen EU-Mitgliedsstaaten würde sie keinesfalls rechnen dürfen, obwohl der anstandshalber dringend geboten wäre. Das Wort „Polexit“ werde allmählich immer deutlicher sichtbar. +++

+++ Nette Geschichte aus den USA bei „Achgut“. Bei einem Nascar-Rennen in Alabama im Oktober 2021 habe sich der Fahrer Brandon Brown den Sieg geholt. Hernach sei er von der NBC-Journalistin Kelli Stavast interviewt worden. Dabei seien im Hintergrund die Sprechchöre „Fuck Joe Biden“ zu hören gewesen. Kelli Stavast jedoch habe den Fernsehzuschauern erklärt, die Nascar-Fans würden „Let’s go Brandon“ rufen. Die Demonstranten gegen Biden hätten sich den Spruch nun zu eigen gemacht, heißt es bei „Achgut“. Anstatt „Fuck Joe Biden!“ würden sie neuerdings mit dem Spruch „Let´s go, Brandon!“ ihre Meinung über den 46. Präsidenten der USA kundtun. Ein inexistenter Prognose-Experte warnt: Wenn das über den großen Teich bis nach Deutschland schwappt, könne sich die Ampelkoalition auf Protestparolen wie „Let´s go, Politbüro!“ einstellen. +++