Neuer Werbespot: L’Oréal führt den LGBTI-Karnevalszug an

LGBTQI (Bild: shutterstock.com/C Von CarlosDavid)
LGBTQI (Bild: shutterstock.com/C Von CarlosDavid)

Der französischer Konsumgüterkonzern L’Oréal kürt sich zum „Kämpfer“ für die angeblich benachteiligen LGBTI-Menschlein. Mit maximalem Gratismut umwirbt L’Oréal diesen Zwischen-Gleich-und Sonstwas-Geschlechtlichen. 

Mit viel Gedöns für die „LGBTI Standards“- was immer das auch für ein Standard sein soll, schmeißt sich nun auch der der größte Kosmetikhersteller der Welt, der französische Konsumgüterkonzern L’Oréal, mitten ins links-politisch missbrauchte LGBTI-Geschehen und scheint die Führung auf dem Karnevals­wagen der Multi-Bekloppten anzustreben. In einem neuen Werbeclip zeigt L’Oréal, dass man erkannt hat, wo der Wahnsinn tobt und gerne bereit ist, auch bei diesem bunten Klientel die Kohle einzusammeln:

Auf der explizit für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und andere Buchstaben­menschen eingerichteten LGBTI-Internetseite haut L’Oréal mit Schmackes auf in die linke Zeitgeist-Tastatur. Mit ausschließlich „bunten“ Menschen – weiße Käsegesichter sucht man auf dieser Seite vergebens – wird klar gemacht, dass es auf dieser Welt für L’Oréal nichts Wichtigeres gibt, als den „globalen sozialen Wandel“ durch nachfolgende, fünf Schritte zu fördern:

  1. Respekt der Menschenrechte unserer LGBTQIA+ Mitarbeiter*innen und Kund*innen sowie von LGBTQIA+ Menschen im Allgemeinen.
  2. Keine Diskriminierung von LGBTQIA+ Mitarbeiter*innen am Arbeitsplatz.
  3. Unterstützung unserer LGBTQIA+ Mitarbeiter*innen am Arbeitsplatz.
  4. Wir sind gegen jegliche Diskriminierung von LGBTQIA+ Lieferanten, Händlern und Kunden und setzen uns dafür ein, dass sich auch unsere Geschäftspartner daran halten.
  5. Respekt der Menschenrechte von Mitgliedern der LGBTQIA+ Community, in dem Umfeld, in dem wir tätig sind.

Doch irgendwie scheint der LGBTQI-Bogen langsam aber sicher überspannt worden zu sein, liest man die Kommentare auf der Facebookseite des LGBTQI-verrückten Kosmetikkonzerns:

„Sind eure Werbeberater von den Grüninnnen? Jeder Mensch kann machen was er will. Auch Firmen dürfen das. Ich muss noch dazu lernen, denn meine Reaktion ist – ich will das nicht sehen. Also schau ich nicht hin. Bekomme das aber immer öfter präsentiert. i do not like!“

„Leute, ich bin echt weltoffen und tolerant. Aber dieses Framing mit Transgender in der Werbung kotz mich langsam echt an. Dass die Transgender sich dadurch nicht vorgeführt und ausgenutzt fühlen und wegen Missbrauch demonstrieren, wundert mich echt.“

„Unterstützt ihr diese Vielfalt auch im arabischen Raum, oder ist diese mutige Aktion den westlichen Ländern vorbehalten?“

„Es ist natürlich viel einfacher die Symptome einer pathologisch kranken Gesellschaft zur neuen Normalität zu erklären, als Gesellschaftskritik zu betreiben. Anstatt die Gesellschaft zu heilen wird die Werbetrommel für das neue „Normal“ gerührt. Es wird immer verrückter.“

„L’Oréal? Nie wieder!“