Vierte Welle am Ende? Hospitalisierungsinzidenz sinkt auf 2,77

Berlin – Höchste Zeit, dass die Intensivmediziner und Krankenhausgesellschaften wieder Alarm schlagen: Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist nämlich mal wieder leicht gesunken.

Das RKI meldete am Montagmorgen zunächst 2,77 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Sonntag ursprünglich: 2,83). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 1,18, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,49, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,44, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 1,78, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 4,00 und bei den Über-80-Jährigen bei 11,94 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert.

In Baden-Württemberg ist beispielsweise ein Wert von 8,0 über alle Altersgruppen eine erste Hürde, ab 12,0 gilt eine Alarmstufe.

Bis Weihnachten wird das schon noch werden. Schließlich müssen Familienfeste verhindert werden. (Mit Material von dts)

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