Alle nehmen Kimmich aufs Korn, nur der Oskar nicht

Foto: Von Bukharev Oleg/Shutterstock

Berlin – Und mal wieder ist ein Promi zum Fressen für die linken Geier geworden. Doch nicht alle machen bei dieser „Teer-und-Feder-Parade“ mit: Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, zum Beispiel kritisiert die „Debatte“ um den Impfstatus von FC Bayern-Profi Joshua Kimmich als „grenzenlosen Unfug“.

Es sei die persönliche Entscheidung des Nationalspielers und die solle es auch bleiben, sagte er der „Bild“ (Dienstagsausgabe). „Wir würden nie darüber sprechen, wäre er als Fußball-Profi nicht derart exponiert.“

Mertens ruft dazu auf, Impfskeptiker und Menschen mit Bedenken zu überzeugen, statt sie unter Druck zu setzen: „Wir sollten Skeptiker und Unwillige besser mit guten Argumenten und einfach zugänglichen Impfangeboten überzeugen. Überzeugungsarbeit ist oft langwierig, aber ich glaube, dass man so noch viele Menschen für die Impfungen gewinnen kann. Formalen Druck auf Ungeimpfte habe ich immer kritisch gesehen“, sagte Mertens weiter.

Diese Schlussfolgerung ist natürlich ein Muss für den Stiko-Typen. Schließlich beißt er nicht die Hand, die ihn füttert. Die Stiko sollte aber mehr mit Fakten und Zahlen arbeiten, die würden dann auch die Impfskeptiker überzeugen. Argumente aus der Pharma-Küche und Lockangebote wie Bratwürste und Eintrittskarten machen da eher misstrauisch.

Hier noch ein Kommentar von Wolfgang Hübner zu den Kimmich-Festspielen:

Treibjagd auf den impfskeptischen Joshua Kimmich
Das größte Kapital eines Spitzensportlers im Fußball ist sein gesunder Körper. Diesen zu pflegen, zu trainieren und zu bewahren liegt im ureigenen Interesse jedes Profis. Wenn sich ein junger Mann wie Joshua Kimmich unter Hinweis auf gänzlich unbekannte Langzeitfolgen (noch) nicht mit den experimentellen Stoffen gegen das Virus impfen lassen will, dann ist das seine Entscheidung, die es zu respektieren gilt. Der bei Bayern München und in der DFB-Auswahl längst unentbehrliche Leistungsträger wird sich diese Entscheidung gewiss nicht leicht gemacht haben. So wie Millionen Menschen in Deutschland nicht leichthin verweigern, sich der mit totalitären Methoden betriebenen Impfkampagne zu unterwerfen.
Das gefällt den Betreibern und Profiteuren der Impfkampagne überhaupt nicht. Und ganz besonders stört sie der Widerstand einer solch bekannten und populären Person wie Joshua Kimmich. Deshalb hat die Hetzmeute in den Medien das überaus gerne akzeptierte Kommando bekommen, die schonungslose Jagd auf den Abweichler zu eröffnen und zu einem erfolgreichen Ende zu bringen – möglichst mit dem Foto der Spritze in Kimmichs Arm. Man tut dem Charakter des jungen Fußballers gewiss kein Unrecht mit der Voraussage, dass diese Hetzjagd, versehen mit allerlei offenen und versteckten Drohungen, zum Ziel führen wird.
Denn die Impfweigerung von Frau Schmidt und Herrn Meier kann dieses kranke System der neuen Corona-Volksgemeinschaft der Durchgeimpften gerade noch ertragen, von einem wie Joshua Kimmich aber keineswegs. Genau deshalb ist nicht Corona die größte Gefahr in und für Deutschland, sondern der ungezügelte Hass auf alle, die sich nicht dem Konformitätsterror einer in Angst und Untertanenungeist erstickenden „Mehrheit“ beugen wollen. Nie in meinem inzwischen schon langen Leben habe ich es so verabscheut, mit dieser so erbärmichen „Mehrheit“ die gleiche Luft zu atmen und das gleiche Land zu teilen.
Und noch einer, der sich auf die Seite des Blutopfers stellt: