Erdingers Absacker: Vom „Länd of Krätschmän“ bis in die Sächsische Schweiz

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Baden-Württemberg, bundesweit bekannt als „Ländle“, wo „Spätzle“ die Nachrichten von den Dächern pfeifen, ehe sie mit einem „Sößle“ verspeist werden, hat man sich das „Köpfle“ über das eigene Image zerbrochen und festgestellt, daß es sich bessern muß. Ergebnis: Eine Imagekampagne mit dem Titel „Wir sind The Länd„. Schwarze Buchstaben auf gelbem Grund. Präsentiert wurde „Wir sind The Länd“ von Wirtschaftsministerin Hoffmann-Kraut, Ministerpräsident Wilfried „The Krätschmän“ Kretschmann, Daimlerchef Källenius und Spätzle … Sterneköchin Douce Steiner. „Wir sind The Länd“ soll den alten Slogan „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“ ablösen. Ein inexistentes Schwobe-Expertle merkte an, „Wir sind The Länd“ beweise, daß man sich in „Stuttguard“ noch nicht einmal darum bemüht habe, Hochdeutsch zu lernen. Modernisiert worden seien hingegen die Mercedes-Benz-Navigationssysteme. Sie zeigten neuerdings „The Ländkärtle„. +++

+++ Die evanglisch-lutherische Frauenbergkirche St. Maria im thüringischen Nordhausen wurde wenige Tage vor Allahheiligen von einem Afghanen ausgeräumt. In der Presse heißt es, der Nächste aus dem Land am Hindukusch habe die Einrichtungsgegenstände der Kirche wegen „religiöser Differenzen“ vor die Kirchentür gestellt. Dabei sei leider eine Jesus-Figur zu Bruch gegangen. Ein inexistenter Nächstenlieb- & Illusions-Experte mutmaßte, daß die thüringische Ministerin für Umwelt, Energie und Umweltschutz, Frau Anja Siegesmund (Grüne), vorgesehene Kirchentagspräsidentin 2025, zusammen mit Frau Göring-Eckardt (Grüne) und Herrn Heinrich Bedford-Strohm unterwegs nach Nordhausen ist, um die Kirche – gemeinsam – wieder einzuräumen und die Jesus-Figur mit dem Kleister der Nächstenliebe zusammenzukleben. Es sei zu vermuten, daß sie sich auch bei dem Nächsten aus dem Land am Hindukusch für die „religiösen Differenzen“ entschuldigen wollen, welche ihn großer Seelenpein ausgesetzt zu haben scheinen, um ihn dafür zu loben, daß er nicht machetenschwingend durch die Innenstadt gelaufen ist. Außerdem würden sie ihn wohl recht herzlich zum Kirchentag 2025 einladen. Dort sei Platz übrig, seit sich Frau Anja Siegesmund dafür ausgesprochen habe, keine AfD-Mitglieder auf den Kirchentag zu lassen. Die Veranstaltung stehe unter dem Motto: „Liebe Deinen Übernächsten“.+++

+++ „In den 40 Dax-Unternehmen fehlen klare Standards zu Interessenkonflikten und Machtmissbrauch durch Beziehungen am Arbeitsplatz„, heißt es in der „Wirtschaftswoche“. Eine Untersuchung der Verhaltensregeln für Beziehungen und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz zeige: „Die große Mehrheit hat gar keine. In den USA ist das ganz anders.“ Ein inexistenter Transatlantik-Experte kommentierte staubtrocken, in den USA sei vieles ganz anders als in Deutschland. So könnten sich die gut aufmunitionierten US-Amerikaner notfalls gegen totalitäre Erwachsenen-Bevormunder zur Wehr setzen, während Deutsche ihnen weitgehend hilflos ausgeliefert seien. +++

+++ „Die Geister, die ich rief, die werd‘ ich nun nicht los“, wußte schon Goethe in seinem „Zauberlehrling“. Kathleen Stock, lesbische Feministin und Philosophieprofessorin an der Universität von Sussex, hat entnervt ihren Posten aufgegeben. Sie war von radikalen Anhängern der Transgender-Gemeinschaft mit dem Vorwurf der „Transphobie“ heftig gemobbt worden. Die 49jährige hatte in Büchern und Aufsätzen das biologische Geschlecht als real verteidigt und argumentiert, daß es nicht einfach gewechselt werden könne. Der Fall hat in Großbritannien großes mediales Interesse gefunden. Ihren Rückzug von der Universität Sussex kommentierten ihre Peiniger voller Schadenfreude mit dem Satz „Ding-Dong, die Hexe ist tot“. Ein inexistenter Literatur-Experte männlichen Geschlechts zitierte lakonisch den eingangs genannten Goethe und gab an, unter Goethes Geistern seien heutzutage die „Geister der kulturmarxistischen Vollverblödung“ zu verstehen. Sein Mitleid mit der gemobbten Philosophieprofessorin halte sich in Grenzen. +++

+++ Nicht jedermanns Musikgeschmack, aber ein Indiz dafür, daß die Massen allmählich hellhörig werden: Der Song „This Is A War“ (Dies ist ein Krieg) „trendet“. Bei YouTube wurde er binnen eines knappen Monats bereits fast 1 Million Mal aufgerufen. Die politische Agenda der US-Demokraten wird von immer größeren Teilen der amerikanischen Bevölkerung als Kriegserklärung gegen den Souverän verstanden. Eine ähnliche Entwicklung ist auch in der EU und in Australien zu beobachten. Ein inexistenter Sprichwort-Experte: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Bei ARD und ZDF wisse man genau, warum man sich mit Berichten über die Großdemonstrationen im Ausland zurückhalte und stattdessen lieber den ganzen Tag lang „Klima, Klima, über alles“ sende. +++

+++ „Wir sind Zeugen der Geburt einer neuen Form des Totalitarismus. Nicht „Kommunismus“. Nicht „Faschismus“. Global-kapitalistischer Totalitarismus. Pseudo-medizinischer Totalitarismus. Pathologisierter Totalitarismus. Eine Form des Totalitarismus ohne Diktator, ohne eine definierbare Ideologie. Ein Totalitarismus, der sich auf „Wissenschaft“, auf „Fakten“, auf die „Realität“ stützt, die er selbst schafft.„, heißt es in der Übersetzung eines brillanten Essays von C.J. Hopkins bei „Rubikon News„. Ein inexistenter Deutschland-Experte meinte, die Deutschen würden so etwas nicht so ohne weiteres glauben, jedenfalls so lange nicht, wie es ihnen von ihren Führern nicht bestätigt worden sei. +++

+++ Der Otto-Versand antwortete einem Kunden, der sich über das Gendern bei Otto beschwert hatte, via Twitter wie folgt: „Stimmt, so einfach ist das: Wir gendern. Und du mußt nicht bei uns bestellen.“ Ein inexistenter Experte für Unverschämtheiten aller Art empfahl, diese Antwort des Otto-Versands möglichst weit zu verbreiten, damit möglichst viele Käufer wissen, wo sie nichts zu bestellen brauchen. +++

+++ Das Internet vergißt nichts. Dieser Tage tauchte eine Meldung der „BILD“-Zeitung vom 27. Februar 2021 wieder auf. Vor neun Monaten hieß es: „Impfheld Ugur Sahin: Geimpfte sind nicht mehr ansteckend!„. Ein inexistenter Nadel-Experte am 1. November 2021: Das stimmt teilweise. Geimpfte Leistungssportler, die inzwischen reihenweise tot umfallen, seien tatsächlich nicht mehr ansteckend. Die Teilnahme an ihrer Beerdigung sei auch für Gesunde vergleichsweise ungefährlich. Von unsportlichen Geimpften solle man sich als Gesunder jedoch besser fernhalten. +++

+++ „Schock am Hamburger Flughafen“ titelte der „Focus“ heute. Am 25. Oktober landete eine Maschine der „Pegasus Airlines“ aus Istanbul kommend. Ein Passagier stieg nicht mehr aus. Der 51-Jährige aus Schleswig-Holstein war offenbar während des 3-stündigen Fluges gestorben. Eine Obduktion ergab, daß der Mann mit dem Corona-Virus infiziert war. Wie er dennoch an Bord des Airbus 320 gekommen ist, werde gerade ermittelt. Ein inexistenter Wahrscheinlichkeits-Experte: Vermutlich war er im Besitz eines Impfpasses. +++

+++ Schwedens Noch-Ministerpräsident, der Sozialdemokrat Stefan Löfven, will diesen Monat sein Amt aufgeben. Die schwedischen Sozialdemokraten befinden sich im Umfrage-Sturzflug. Unangefochten an der Spitze bei den Beliebtheitswerten stehen inzwischen die „Schwedendemokraten“, die, wenn man so will, das schwedische Pendant zur deutschen AfD sind. Aus Frankreich ist inzwischen zu vernehmen, daß Präsident Macron der „Wokeness“-Bewegung den Kampf angesagt haben soll. Hintergrund sei nicht, daß er die „Wokeness“ ablehne, sondern seine Befürchtung, wegen der „Woken“ das Präsidentenamt bei der Wahl im nächsten Jahr an Marine Le Pen zu verlieren. Ein inexistenter Katastrophen-Experte: Ähnliche Entwicklungen sind in Deutschland kaum zu erwarten, da die Deutschen ohne Erlaubnis ihrer Führer niemals „fremdwählen“ würden. +++

+++ Tori Boeck, eine Touristin aus Berlin, hatte es am Wochenende zum Wandern in die Sächsische Schweiz verschlagen, u.a. nach Bad Schandau. Dort traf sie fast der Schlag, wie sie bei Twitter auf Englisch bekundete. Es sei schockierend, schrieb sie, wieviele Restaurants und Geschäfte dort in ihren Schaufenstern voller Stolz ihre Ablehnung der 3G-Regeln bekundeten und „antiwissenschaftlichen Unsinn“ behaupten. Den Grund ihres Entsetzens dokumentierte sie mit drei entsprechenden Fotos. Ein inexistenter Experte für Sachsenliebe gab ihr daraufhin geschichtliche Nachhilfe: „Die Sachsen, die sind helle, das weiß die ganze Welt. Und sind sie mal nicht helle, dann haben sie sich verstellt“. Zum Abschluß dieses Absackers schließe ich mich dem Experten für Sachsenliebe vorbehaltlos an: Ihr Sachsen seid Deutschlands Beste! Was ich alter „Wessi“ vor dreißig Jahren nicht für möglich gehalten hätte: Inzwischen liebe ich sogar Euren Dialekt. Hoch sollt Ihr leben, Ihr Helden! Meine Verehrung! +++