Spahn und Lauterbach in Panik: Hospitalisierungs-Inzidenz sinkt auf 3,46

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Berlin – Das Drama nimmt seinen Lauf – fragt sich nur für wen: Die bundesweite Hospitalisierungsinzidenz für Corona-Infizierte ist den zweiten Tag in Folge gesunken, wenn auch nur ganz leicht.

Das RKI meldete am Montagmorgen zunächst 3,46 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Sonntag ursprünglich: 3,47). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Trotzdem zeigen sie den Trend richtig an. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz vorläufig bei 1,39, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,61, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,51, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,31, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 4,84 und bei den Über-80-Jährigen bei 16,02 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt seit dem Sommer offiziell als der wesentliche Indikator für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, eine einheitliche Schwelle ist aber nicht definiert.

In Baden-Württemberg ist beispielsweise ein Wert von 8,0 über alle Altersgruppen eine erste Hürde, ab 12,0 gilt eine Alarmstufe.

Was nun Herr Spahn, Herr Lauterbach? Die Booster-Impfung trotzdem empfehlen und jedem Bürger, der nicht schnell genug auf dem Baum ist, in den Arm rammen? (Mit Material von dts)