Am deutschen Wesen soll die Welt verwesen: Merkel wirbt auf Klimakonferenz für weltweite CO2-Bepreisung

Foto: Foto: Heizkraftwerk bei Moskau (über dts Nachrichtenagentur)

Glasgow – Dass die CO2-Bepreisung das Klima nicht retten wird, sondern nur bestimmten Leuten Geld in die Tasche stopft, ist allgemein bekannt. Und von daher ist der neue DEUTSCHE Vorstoß der abgehenden Kanzlerin als letzter Schlag gegen die Menschheit zu verstehen:

Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Auftritt auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow für eine weltweite CO2-Bepreisung geworben. „Mit einer solchen Bepreisung können wir unsere Industrie, unsere Wirtschaft dazu bringen, die technologisch besten und effizientesten Wege zu finden, um zur Klimaneutralität zu kommen“, sagte Merkel am Montag. Es gehe um die Veränderung des Wirtschaftens, Arbeitens – „und das ist eine umfassende Transformation“, so Merkel.

Die Bundesregierung hatte schon im Vorfeld angekündigt, sich in Glasgow um Fortschritte vor allem in den Bereichen der Emissionsminderung und der internationalen Klimafinanzierung zu kümmern. Wichtig seien neben ambitionierteren Zielen zur Emissionsminderung auch erkennbare Fortschritte bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen und der langfristigen Verpflichtung zur Treibhausgasneutralität bis spätestens 2050, hieß es. Die Weltklimakonferenz läuft noch bis 12. November, 197 Nationen nehmen daran teil.

Transformation ist das Stichwort, auf dass die Menschen Sklaven der neuen Weltordnung werden, die von nur wenigen Linken gelenkt wird. Danke, Frau Merkel.

Und wie reagiert die Welt auf diesen größenwahnsinnigen Vorschlag?

Indien zum Beispiel, eines der Länder mit dem größten CO2-Ausstoß der Welt, hat jetzt ebenfalls erstmals eine Zielmarke für das Erreichen von Klimaneutralität ausgegeben – die allerdings in deutlich fernerer Zukunft liegt als bei meisten anderen Nationen üblich. Im Jahr 2070, also in 49 Jahren, soll die Netto-Null-Emission erreicht werden, sagte Premierminister Narendra Modi am Montag bei der Weltklimakonferenz in Glasgow. Über 130 Länder, darunter auch Deutschland, die USA und die EU, haben sich 2050 als Zielmarke gesetzt, China immerhin das Jahr 2060.

Großbritanniens Premier Boris Johnson, quasi Gastgeber der UN-Klimakonferenz, bezeichnete den Plan Indiens trotzdem als „ambitioniert“ und hob hervor, dass Modi auch ankündigte, dass bis 2030 bereits die Hälfte des Energiebedarfs aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden sollen. Derzeit gilt die Art der Stromerzeugung in Indien als derart dreckig, dass sich manche Verbraucher in Europa über Zertifikate selbst „klimaneutral“ machen können, indem sie über die Förderung von Projekten in dem südasiatischen Staat eine entsprechende Verbesserung erreichen, auch wenn die ihrerseits nicht klimaneutral ist. Indien ist zwar hinter China und den USA größter CO2-Emittent, im Angesicht von 1,4 Milliarden Einwohnern ist der Pro-Kopf-Ausstoß aber weitaus geringer als in vielen westlichen Ländern.

So wurden 2019 in Indien nur 1,9 Tonnen CO2 pro Kopf ausgestoßen, in Deutschland sind es 7,9 und in den USA gar 15,5 Tonnen. Da geht noch was. (Mit Material von dts)