Edel geht die Welt zugrunde: Villa am Starnberger See wird FFF-Tummelplatz

Villa Zitzmann am Starnberger See (Bild: Boschfoto; siehe Link; CC BY-SA 3.0)

Eine Luxus-Villa am Starnberger See – im Besitz des DGB – wird neuer Tobe-und Tummelplatz für die Wohlstandkiddies von „Fridays For Future“. Aber vor allem Kindern und Jugendlichen, „die nicht aus der Gönn-Dir-was-Gesellschaft des Starnberger Sees stammen“ sollen dort Einzug halten. Das wird die links-grüne Nachbarschaft freuen!

Die „Villa Z“ am Starnberger See – ein denkmalgeschütztes Juwel mit direktem Zugang zu Bayerns beliebtestem Badesee und Seglerparadies, 1923 von dem Erlanger Unternehmer und Kommerzienrat Karl Zitzmann erbaut und in den Fünfzigerjahren vom DGB „übernommen“, wird nun doch nicht in ein „elegantes Hotel“ umgewandelt, mit großem Wellnessbereich, einer schick aufgemöbelten 400-Quadratmeter-Terrasse und jeder Menge Zimmer und Suiten mit Seeblick“, jubelt die SZ.

Das sagenumwobene, über alle Grenzen bekannte Münchner Trio Gregor Wöltje, Michi Kern und Lissie Kieser – man kennt die „Kunsttreibenden“ laut der SZ angeblich durch Kunst- und Event-Projekte wie  „Sugar Mountain“ oder das „Lovelace“ – nicht zu verwechseln mit der Pornodarstellerin! – haben sich was ganz anders für die Nutzung des Anwesens überlegt: Sie wollen als neue Pächter daraus ein „Social Business“ – ein öffentliches Gästehaus für bedürftige Kinder und junge Aktivisten machen!

„Im Fokus steht für uns die Förderung von Kindern und Jugendlichen, vor allem von solchen, die eben nicht aus der Gönn-Dir-was-Gesellschaft des Starnberger Sees stammen“, trompetet der philantropische Macher Gregor Wöltje. Er und seine „Social-Business“-Kumpels wollen „ein Ort für die Künste und eine Mischung aus kreativem Seminarhaus, bezahlbarem Familienhotel und progressivem Abenteuerspielplatz“ generieren.

Und weil sich auf dem Grundstück neben der Villa auch ein Gästehaus mit 49 Zimmern befindet, haben auch die Wohlstandkiddies von „Fridays For Future“ bald einen neuen Tummel-und Tobeplatz. Aber auch andere NGOs wie Greenpeace können dann nach Lust und Laune dort Mitarbeiterseminare, Fortbildungen oder Supervisionen abhalten.

Das Pächtertrio ist gerade dabei, „finanzielle Unterstützer“ ins Luxus-Boot zu holen. In welchem Umfang sich der Steuerzahler am Projekt beteiligen darf, darüber unterrichtet weder die SZ noch die „Social Business“-Kombo vom Starnberger See. Der Mietvertrag läuft nun erst einmal für die nächsten zehn Jahre mit einer weiteren Option für fünf Jahre. Die Eröffnung des Projekts ist für April 2022 anvisiert.

Besondere Freude über die neue Nachbarschaft dürfte insbesondere bei den grün-affinen Anwohnern, die mit knapp 20 Prozent Grünenwählern in Starnberg für solche Projekte gestimmt haben, freuen, wenn demnächst – wie in anderen DGB-eigenen Gewerkschaftsräumlichkeiten – die antikapitalistischen roten Bodentruppen ihre Antifa-Kongresse abhalten werden. Have fun! (SB)