Dieter Hallervorden „provoziert“ Genderirre mit neuem Song

Didi Hallervorden - auch mit 85 noch Rebell (Foto:Imago/Photopress Müller)

Dieter Hallervorden „provoziert“ nach Mainstreammedienansicht mit seinem neuen Lied, in welchem er den Irrsinn der gendergerechten Sprache thematisiert. In seinem am Freitag erscheinenden Album „80 plus“ singt der 86jährige im Stück „Gendern“: „Für mich ist Gendern ein Martyrium … Muss ich den Zapfhahn jetzt Zapfhuhn nennen?“

„Ich bin ein Freund der Gerechtigkeit. Beim Gendern tut mir Mutter- und Vatersprache leid. Ihr Klang so schön, es ist verzwickt, wird von Sternchen, von Punkten und Strichen gef… (Piepton).“ Mit dem Gendern werde es niemals klappen, lautet seine Prognose. Später betont er in dem Lied: „Ich weiß, ich bin ein alter weißer Knacker, doch auch in der Birne noch ein sexy Motherfucker.“

Hallervorden machte bereits im Sommer deutlich, was er vom Gender-Irrsinn hält. Für ihn handelt es sich bei dieser links-grünen Gesellschafterziehung um „eine Vergewaltigung der Sprache“. Wörtlich hatte er bei der Programmvorstellung seines Theaters in Berlin gesagt: „Das Schlosspark Theater wird, so lange ich da ein bisschen mitzumischen habe, sich am Gendern nicht beteiligen“. Zwar stehe es den „Mitarbeitern“ frei, das zu handhaben, wie sie möchten. „Aber alles, was von Seiten des Theaters herausgegeben wird, wird nicht dazu dienen, die deutsche Sprache zu vergewaltigen“, so Hallervorden.

Hallervorden zeigt sich überzeugt davon, dass sich Sprache immer entwickelt. Aber eben nicht von oben herab und nicht auf Befehl. „Es hat in der letzten Zeit nämlich zwei Versuche gegeben. Einmal von den Nazis und einmal von den Kommunisten. Beides hat sich auf Druck durchgesetzt, aber nur temporär – und zwar auf Zwang“, so der Künstler.

Obwohl eine deutliche Mehrheit der Deutschen das sinnentleerte und sprachzerstörende Gendern in sämtlichen Kontexten ablehnt, glauben Volkserzieher wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Gutsherrenart über die Sprache verfügen zu dürfen. Prominente wie Schriftstellerin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich hat sich ebenfalls gegen das Gendern ausgesprochen. Die 78-Jährige bedachte den Gendermist mit den Worten „Grauenhaft, wenn ich das schon höre, diese Sprache“ […] „Das ist alles ein verlogener Scheißdreck“ – sie könne es „auf den Tod nicht leiden, die Sprache so zu verhunzen“. Sie werde „diese Sprachverhunzung nicht mitmachen“ – ihr gehe „dieses feministische Getue in der Sprache furchtbar gegen den Strich“. Heidenreich wurde bereits vom gender-devoten Mainstream abgestraft. Für Hallervorden werden mutmaßlich jetzt schon die gendergerechten Messer gewetzt. (SB)