Will sich der Otto-Versand in die Pleite gendern?

Otto Versand (Bild: shutterstock.com/J Von Jarretera)
Otto Versand (Bild: shutterstock.com/J Von Jarretera)

Alle wollen sie einen Platz auf dem woken Gendermainstreaming-Irrenschiff haben. Mitten drin statt nur dabei: Der Otto-Versand! Wer sich an dem widerlichen Angebiedere an den kranken Zeitgeist stört, der kann laut dem Versandunternehmen gern woanders bestellen. Deal!

Das traditionsreiche Familienunternehmen Otto, seit Jahrzehnten bekannt dafür, seine Kunden besonders zuvorkommend zu umwerben, hat sich von diesem Weg offensichtlich verabschiedet und ist auf den irren Zeitgeistzug aufgesprungen.

Vor einigen Tagen setzte das Marketingteam von Otto einen astreinen Gendermainstreaming-Tweet ab und postete: „Immer mehr Kolleg*innen arbeiten wieder im Büro – aber eben nicht alle.“

Dieses unerträgliche Anbiedern an den kranken Zeitgeist, vorangetrieben durch links-grüne Gesellschaftserzieher, kommen bei immer weniger Bürgern an. Verärgert wurde von einem Nutzer zurückgepostet: „Wer gendert, kriegt keine Bestellung. So einfach ist das und Amazon freut sich.“

Der Otto-Konzern, die dicken Genderhosen an, nimmt sich dann auch gleich noch das Recht heraus, erwachsene Menschen ungefragt mit einem Du anzuquatschen und postete zurück:

Diese arrogante Großkotzgetue löste eine Flut von mehr als 1000 Kommentaren aus.

„Das ist doch mal eine Aussage, Otto App gelöscht, Kundenkonto gelöscht, habe im Freundeskreis schon eine E-Mail verschickt, so eine Arroganz muss doch sofort geblockt werden. Danke Otto Versand.“

„Meine nächste Unterhose werde ich auch woanders beziehen. Nach meinem Kenntnisstand lehnt die Mehrheit der Deutschen das gendern ab.“

„Gibt es eigentlich ein weibliches Pendant zu Otto? Weil wenn wir schon gendern, dann auch richtig. Vielleicht OTTO*innen?“

„Es ist nicht nur das Gendern in diesem Fall. Das Duzen kommt dazu. Wer noch einen Rest von Selbstachtung hat, der sollte bei einem solchen Sauhaufen nicht bestellen“

„Ich boykottiere Otto auch. Und IKEA. Erst fiel es schwer, aber inzwischen bin ich schon im 3. Jahr und muss trotzdem nicht auf dem Boden schlafen „

„Ups, der nächste Handelspartner, der geblockt werden möchte. Das Wort Kolleg*innen gibt es nicht. Männer sind keine „Kolleg“. Von Ihrem generischen Femininum mit eingeschobenem Gendersternchen (für die Diversen) fühle ich mich leider (leider für Sie) nicht angesprochen.“

„Müsste sich dann Otto nicht konsequenterweise in Ottilie umbenennen?“

„Otto – das ist doch die Firma, die über 750 Menschen in Hamburg auf die Straße gesetzt hat, um in Polen ein paar Cent zu sparen? Toller Laden. Und jetzt wird auch noch gegendert. Wirklich toll.“

„Verein Deutsche Sprache (VDS)@VDS_weltweit:Hey
@otto_de, seid doch wenigstens so ehrlich und schreibt: „Wir gendern und schließen daher lieber Menschen aus, die auf Leichte Sprache angewiesen sind, Migranten sowie Blinde u. Sehbehinderte. Die sind uns nämlich egal, weil wir lieber woke sind.“ (SB)