Madonna kritisiert Impf-Cancel-Culture: „Niemand darf im Moment seine Meinung sagen“

Madonna (Bild: shutterstock.com/Von Denis Makarenko)
Madonna (Bild: shutterstock.com/Von Denis Makarenko)

Madonna kritisiert eine unzureichende Debatte über Impfstoffe. „Niemand darf sagen, was er wirklich denkt – aus Angst, gecancelt zu werden“, stellt die Popikone fest.

Laut der Popdiva gäbe es aus Angst vor der Cancel Culture „keine Debatte oder Diskussion“ über Impfstoffe. In einem Interview mit dem Dramatiker Jeremy O. Harris für das „V Magazine“ erklärte Madonna laut Fox News: „Es ist interessant, weil Frieden subjektiv ist. Die Art und Weise, wie die Leute über die Pandemie denken, ist zum Beispiel, dass die Impfung die einzige Antwort ist, oder die Polarisierung des Denkens, dass Sie entweder auf der einen Seite oder der anderen stehen. Es gibt keine Debatte, es gibt keine Diskussion.“

Die 63-Jährige erklärte weiter, dass sie keine Angst habe, den Frieden zu stören: „Das ist etwas, was ich stören möchte. Ich möchte die Tatsache stören, dass wir nicht ermutigt werden, darüber zu diskutieren um den Status quo zu stören“. Die Zensur, die gerade in der Welt vor sich geht, sei ziemlich beängstigend, so Madonna und weiter: „Niemand darf seine Meinung sagen. Niemand darf sagen, was er wirklich über Dinge denkt, aus Angst, gecancelt zu werden. In der Cancle Culture ist die Störung des Friedens wahrscheinlich ein Akt des Verrats“, fuhr Madonna fort und bekräftigte, dass es wichtig sei, sich zu äußern: „Die Sache ist, je leiser man wird, je ängstlicher man wird, desto gefährlicher ist alles. Wir geben ihm Macht, indem wir die Fresse halten“.

Im vergangenen Jahr hatte Madonna noch eine Million Dollar für die weltweite Suche nach einem Impfstoff und Medikamenten gegen das Coronavirus gespendet. Freudestrahlend verkündete EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen den Geldsegen bei der einer internationalen Geberkonferenz im Mai 2020. Die großzügigen „Geber“ – sprich Regierungen, die das Geld der Steuerzahler verteilten und Organisationen – hatten insgesamt 7,4 Milliarden Euro an Zusagen abgeliefert.

Nur zwei Monate später löschte Instagram ein Video von Madonna, in welchem sie eine „Verschwörungstheorie über die Corona-Pandemie“ geteilt hatte. Konkret ging es in dem geposteten Video um das „umstrittene Corona-Heilmittel Hydroxychloroquin“. Wie unter anderem die britische Tageszeitung „The Guardian“ berichtet, schrieb Madonna damals zu dem Video, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus bereits gefunden und erprobt worden sei. Es solle seit Monaten verfügbar sein, doch die Menschen sollten lieber „durch Angst kontrolliert werden“, damit die „Reichen reicher und die Armen noch ärmer“ würden“. (SB)