EIKE-Konferenz: Grüne Hetzer „warnen“ Geraer Hotels vor „Konferenz der Klimawandel-Leugner*innen“

Demonstrant (Symbolbild: shutterstock.com)

Wer dem grünen Klimadiktat nicht bedingungslos folgt, der soll schlussendlich zum Schweigen gebracht werden. Aktuell hetzen die Grünen gegen die alljährlich, dieses Mal in Gera stattfindende internationale Klima-und Energiekonferenz des „Europäischen Institutes für Klima und Energie“ (EIKE). In offenen Briefen werden ansässige Hotel dazu aufgefordert, EIKE keine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Das halten die Grünen für „angemessen“.

Das Europäische Institut für Klima & Energie (EIKE) hat es sich seit seiner Gründung 2007 zur Aufgabe gemacht, „Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen, Kongresse auszurichten und Veröffentlichungen zur Klimaforschung zu verbreiten“. Das als  gemeinnützig anerkannte und zudem einzige deutsche Klima- und Energie-Institut, das vollständig privat finanziert wird, lädt deshalb am 12. und 13. November zu seiner 14. Internationale Klima- und Energiekonferenz, dieses Mal in Gera, ein.

Aber genau das passt den Grünen und ihrer linksradikalen Anhängerschar nicht in die ideologiebesoffenen Schädel. In Vorfeld der Konferenz „warnen“ – sprich diskreditieren – „Klima- und Umweltschutzgruppen“ in direkten Anschreiben, wie auch offenen Briefen Geraer Hotels vor der „Konferenz der Klimawandel-Leugner*innen“ und „fordern“ diese auf, keine Räumlichkeiten  EIKE zur Verfügung zu stellen.

Die „Warnung“ der Grünen in Gera – verfasst in bestem Genderkauderwelsch und veröffentlicht in sozialen Netzwerken und auf deren Internetauftritt – liest sich dann so:

Klima- und Umweltschutzgruppen warnen Geraer Hotels vor Konferenz der Klimawandel-Leugner*innen

Mehrere Organisationen, die sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen, haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an Geraer Hotels gewandt. Der Anlass: Das sogenannte „Europäische Institut für Klima und Energie“ (EIKE) hat seine jährliche Konferenz für Anfang November in der Ostthüringer Stadt angekündigt. Entgegen seinem Namen handelt es sich bei EIKE nicht um eine wissenschaftliche Institution, sondern einen Verein, der seit Jahren gezielt Falschinformationen zu Klimathemen verbreitet.

„EIKE verfolgt die Strategie, wissenschaftliche Prozesse nachzuahmen, um den Schein aufrechtzuerhalten, es gäbe in der internationalen Klimaforschung Zweifel an grundsätzlichen Erkenntnissen zur Klimakrise. Doch die sind klar: Das Klima ändert sich massiv. Menschliche Aktivitäten sind die Ursache. Und die Folgen werden zu einer existenziellen Bedrohung wachsen, wenn engagierter Klimaschutz weiter verschleppt wird“, so eine Mitverfasserin des Schreibens zu den Beweggründen. „Wir sahen uns verpflichtet, die möglichen Gastgeber*innen über die tatsächlichen Hintergründe der Veranstaltung zu informieren.“

Neben Aufsätzen in Fake-Journalen gehört auch die Austragung jährlicher Konferenzen – wie für Anfang November in Gera angekündigt – zu den zentralen Methoden EIKEs. Als „Wirrwarr abstruser Theorien“ beschreiben die Journalistinnen Annika Joeres und Susanne Götze die Vorträge auf vergangenen Konferenzen in ihrem kürzlich erschienenen Sachbuch „Die Klimaschmutzlobby“ und berichten von ihren Recherchen: „Wissenschaftler, denen wir die PowerPoint-Charts zeigten, schlugen die Hände über dem Kopf zusammen […] oder bemängelten, dass nicht einmal die Achsen beschriftet seien.“[1]

Nicht nur Gruppen aus Gera gehören zu den Unterzeichnenden des Schreibens an die Hotels. Dies begründet sich darin, dass EIKE bundesweit Einfluss auf politische Diskurse nimmt und insbesondere mit der AfD in direkter Verbindung steht.[2] Auch wenn EIKE selbst seine Finanzierung verschleiert, haben investigative Recherchen der letzten Jahre die Verbindung zum US-Amerikanischen Thinktank „Heartland Institute“ offengelegt, welcher wiederum von fossilen Konzernen wie Exxon Mobil bezahlt wird.[3]

Die Verfasser*innen des Schreibens rufen die Hotels daher auf, sich nicht auf eine Zusammenarbeit mit EIKE einzulassen. „Veranstaltungen wie diese sollen dafür sorgen, dass sich wenige Konzerne weiter an einem zerstörerischen Umgang mit unserem Planeten bereichern können. Es ist an der Zeit, gemeinsam an einem Wandel hin zu nachhaltigen Gesellschaftsmodellen zu arbeiten, statt Menschen eine Bühne zu bieten, die mit abstrusen Aussagen diesen Wandel weiter verzögern wollen“.

Auf der langen Liste der Akteure, die das Schreiben an die Geraer Hotels verfasst bzw. unterzeichnet haben, finden sich neben den parteipolitisch agierenden Grünen-Diffamiern und ihrem Kindergarten, der Grünen Jugend, selbstredend die Klimahüpfertruppe Fridays for Future, die linksextremistischen Extinction Rebellion-„Aktivisten“ oder aber auch der, zur Handlangern der Grünen verkommene BUND.

Die Panik vor den Klima-Aufklärern scheint bei den links-grünen Meinungsdiktatoren indes so ausgeprägt zu sein, dass ein Protestflyer gegen die EIKE-Konferenz konzipiert wurde:

(SB)