Krankenhaus (Bild: shutterstock.com/Von Spotmatik Ltd)

Krankenhausgesellschaft straft Bundesregierung Lügen: Keine bundesweite Überlastung in Kliniken

Berlin – Angeblich laufen ja die Intensivstationen wieder voll (wohl mit Geimpften). Und schon spucken die ersten Ärzte auf ihren Eid und wollen Ungeimpfte nicht mehr behandeln.

Doch nicht alle drücken ständig auf den Panikknopf:

Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß zum Beispiel, sichert jedem schwerkranken Patienten in Deutschland eine intensivmedizinische Behandlung zu. „Die Corona-Lage in den Kliniken ist angespannt (wie jedes Jahr um diese Zeit?), aber wir haben aktuell keine bundesweite Überlastung“, sagte er der „Bild“ (Samstagausgabe). „Jeder Schwerkranke, der eine intensivmedizinische Behandlung braucht, wird diese absehbar auch bekommen – möglicherweise nicht im benachbarten Krankenhaus, dann aber im nächst gelegenen.“

Noch sei das Regelsystem „nicht flächendeckend reduziert“, so Gaß. Wegen der steigenden Patientenzahlen würden die Kliniken nun aber beginnen, planbare, nicht lebensnotwendige Operationen zu verschieben. Die Behandlungs-Zusage gelte auch für Thüringen, so Gaß.

Mit Blick auf die Aussagen von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), wonach Ungeimpfte keine Garantie mehr bekämen, in Thüringen behandelt zu werden, widersprach Gaß und sagte: „Eine Behandlung hängt selbstverständlich nicht vom Impf-Status ab.“

Hoffen wir das Beste, rechnen wir mit dem Schlimmsten würde Jack Reacher jetzt sagen. (Mit Material von dts)

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