Will Ramelow Ungeimpfe elendig krepieren lassen?

Wahl des neuen Ministerpräsidenten Thüringen. Bodo Ramelow ( Die Linke / Ministerpräsident Thüringen - Foto: Imago

Ungeimpfte könnten in Thüringen womöglich bald nicht mehr im Krankenhaus behandelt werden. „Wir werden niemandem mehr garantieren können, der ungeimpft ins Krankenhaus kommt, dass er überhaupt noch in Thüringen behandelt wird“, verkündet der sozialistische Lenker des Freistaates, Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Die geplante offene Benachteiligung von Ungeimpften verkündete Ramelow am Freitag im öffentlich-rechtlichen „Morgenmagazin“ auf ARD und ZDF. Wissen die Krankenhäuser in seinem Bundesland nicht mehr, wo oben und unten ist, wollte Systemobertrompeterin Dunja Hayali von dem Sozialisten wissen. „Das wissen sie schon, aber wir werden in den nächsten Tagen in eine Situation kommen, dass wir nicht mehr genügend Intensivbetten haben“, so die Antwort. Wegen der angeblichen „Pandemie der Ungeimpften“ gebe es nicht mehr genügend Klinikbetten. „Und wir werden niemandem mehr garantieren können, der ungeimpft ins Krankenhaus kommt, dass er überhaupt noch hier behandelt wird.“ Jedem werde aber garantiert, dass er Hilfe erhalte, so Ramelow, „aber er wird sie dann nicht mehr in Thüringer Krankenhäusern bekommen“.

Dass Ramelow damit offen droht – und nichts anderes hat der Obersozialist mit seiner Aussage nämlich getan – Ungeimpfte in Thüringer Kliniken abzuweisen, berichtete ebenfalls die Bild-Zeitung.

Daraufhin postete Ramelow noch am Freitagabend ganz aufgeregt, dass die Bild-Zeitung Unwahrheiten über seine getroffene Aussage bzgl. Ungeimpften, die nicht mehr in Thüringer Krankenhäuser behandelt werden. Im Kommentarbereich stärkten die gehorsamen Genossen ihrem Oberhelden Ramelow das sozialistische Kreuz und rufen nach Konsequenzen für die Bildzeitung, da diese angeblich „hetzt“ und Unwahrheiten verbreitet.

Am Samstagmorgen bereits ist die Lügenbezichtigung auf Ramelows Facebook-Accout nicht mehr auffindbar:

Unbeantwortet ist einmal mehr die Frage, warum die Bundeswehr in den vergangenen Tagen Corona-Patienten aus Rumänien in deutsche Krankenhäuser eingeflogen hat, obwohl – nach Darstellung von Ramelow und Co. – einige offensichtlich kurz vor einer Triage stehen. (SB)