Corona-Perversion: Isolierte Indianerstämme im Amazonasgebiet werden nun ebenfalls mit Corona-Impfungen „beglückt“

Indigene (Bild: shutterstock.com/Von Reuben Esteban Reynoso)
Indigene (Bild: shutterstock.com/Von Reuben Esteban Reynoso)

Die Corona-Perversion kennt keine Grenzen und macht nicht einmal vor Indianerstämmen, die im tiefsten Regenwald im Amazonasgebiet keinerlei Kontakt mit der Corona-Zivilisation haben, halt. In Peru hat sich ein „Forscherteam“ aus lokalen und Rot-Kreuz-Mitarbeitern in das Dickicht des Urwaldes aufgemacht, um von der Außenwelt quasi abgeschnitten lebende Indigene über das Coronavirus „aufzuklären“ und sie bei dieser Gelegenheit auch gleich zu impfen.

Wie eine staatliche peruanische Behörde, zuständig für den Kontakt und Austausch mit Indigenen im Amazonas, mitteilte, hatte der Großteil der Indianerstämme im Regenwald bisher noch nichts von einem Coronavirus gewusst oder darüber erfahren. Laut Daily Mail hat sich ein sogenanntes „Forscherteam“ auf eine dreitägige Bootsreise begeben, um mehr als 18 Monate nach der Abriegelung der Welt auch einen von der Außenwelt abgeschotteten, indigenen Stamm endlich auf die Covid-Pandemie aufmerksam zu machen. Dort wurden Gemeindeälteste und andere Stammesverantwortliche über die „Gefährlichkeit“ des Virus „aufgeklärt“. „Wir wussten nichts von COVID-19. Dies ist das erste Mal, dass wir davon hören“, so ein Übersetzer aus dem Dorf Mangual in Perus riesiger, aber dünn besiedelter Region Loreto im Norden des Landes.

Angeblich, so die Behörden, sollen fünf Indianer des Urarina-Stammes bereits an Corona verstorben sein. Wie das möglich ist, wo diese Menschen faktisch keinen Kontakt mit der westlichen/modernen Zivilisation haben (außer über seltene Handelsschiffe in der Region), bleibt indes unklar. Klar ist jedenfalls das Ziel des peruanischen Gesundheitsministeriums: eine Erhöhung der Impfrate unter „Eingeborenen“, da in dieser Bevölkerungsgruppe weniger als 20 Prozent der Menschen gegen Corona geimpft sind, da die Eingeborenen Impfungen aller Art mehrheitlich skeptisch gegenüber stehen.

Im November gibt es laut Daily Mail eine weitere Reise zu den Stämmen für die Zweitimpfung. Bei Stammesgrößen von nur wenigen hundert bis tausend Menschen womöglich ein fatales Experiment. Wie die Historie zeigt, wurden in der Vergangenheit ganze Volksgruppen durch eingeschleppte Krankheiten ausgerottet. Die Krankheiten, die die Europäer nach Amerika gebracht haben, hatten katastrophale Auswirkungen auf die Ureinwohner. Die Europäer brachten Krankheitserreger mit, die es vorher auf dem amerikanischen Kontinent nicht gab: Pocken, Grippe, Masern und Cholera. Gerade die Pocken haben die indianische Urbevölkerung dezimiert – es sind weitaus mehr Azteken und Inkas an eingeschleppten Krankheiten gestorben als durch die Waffen der Spanier.(SB)