Coronapanik greift wieder um sich

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Das hier mal vorab, um zu zeigen, welche grausamen Konsequenzen diese Coronapolitik hat:

Ein heute 6 1/2 Jahre altes Kind hat 25% seines Lebens in einer Massenhysterie verbracht. Ein heute 3 Jahre und 3 Monate altes Kind hat 50% seines Lebens in einem Klima von Angst verbracht. Ein heute 18 Monate altes Baby hat sein ganzes Leben in einer Massenpsychose verbracht.

Die Spätfolgen sind noch gar nicht abzusehen, aber die interessieren wohl auch gar nicht. Im Augenblick geht es darum, irgendwie über den Winter zu kommen und zu vertuschen, dass die ganze Durchimpferei für den Arsch war und die Politik komplett versagt hat. Fakt ist, sie haben uns 2 Jahre des Lebens geraubt.

Hier wieder die aktuellen Meldungen aus der Coronahölle:

Inzidenzzahl noch nie so hoch wie jetzt

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 15.513 so genannte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 61 Prozent oder 5.855 „Fälle“ mehr als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 191,5 auf heute 201,1 neue „Fälle“ je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 306.000 positiv Getesteten aus, das sind etwa 81.400 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 33 Tote binnen 24 Stunden in irgendeinem Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 806 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 115 Todesfällen pro Tag (Vortag: 114).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 96.558. Insgesamt wurden bislang 4,78 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Lehrerverband warnt vor Kontrollverlust über Pandemiegeschehen

Der Deutsche Lehrerverbandes warnt angesichts steigender Infektionszahlen vor einem Kontrollverlust über das Pandemiegeschehen an den Schulen. „Es gibt erschreckende Inzidenzen in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen. Die Vielzahl der Corona-Ausbrüche an den Schulen muss uns große Sorgen bereiten“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben).

„Die Gefahr ist immens, dass wir die Kontrolle über das Pandemiegeschehen an Schulen verlieren“, fügte er hinzu. Meidinger kritisierte ausdrücklich: „Bei vielen Landesregierungen hat sich zum Thema Corona und Schule eine Grundhaltung etabliert, die sich so beschreiben lässt: „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.“ Das heißt die Verantwortlichen stellen die eigenen politischen Wünsche über die wissenschaftliche Expertise.“

Der Lehrervertreter plädierte zugleich dafür, weiter an der Maskenpflicht festzuhalten. „Ich halte es für höchst bedenklich, wenn Bundesländer sich entgegen der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts von der Maskenpflicht an Schulen verabschieden, obwohl die Infektionen bei Schulkindern durch die Decke gehen“, sagte Meidinger. „Die Maskenpflicht macht unsere Schulen sicherer, das zeigen auch ganz aktuelle Studien“, ergänzte er.

„Deshalb müssen wir an ihr voraussichtlich solange festhalten, wie die 4. Welle durch die Schulen rollt.“

Testpflicht in Pflegeheimen deutet sich an

Die Grünen sprechen sich für strikte Testvorgaben in Pflegeheimen aus – und sie sind mit dieser Forderung nicht alleine. „Die Situation in manchen Heimen besorgt mich sehr“, sagte Kordula Schulz-Asche (Grüne), Mitglied in der Ampel-Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege, dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Es ist unbedingt notwendig, dass Bewohner regelmäßig, Pflegekräfte täglich und Besucher vor jedem Besuch getestet werden.“

In diesem sensiblen Bereichen solle das auch für Geimpfte und Genesene gelten. „Da es Unterschiede zwischen den Heimen gibt, sollten wir auch über einen Impfnachweis diskutieren“, forderte Schulz-Asche. Medienberichten zufolge haben sich SPD, Grüne und FDP auf erste Details für eine neue rechtliche Basis zur Pandemie-Eindämmung verständigt, in der auch die Testpflicht für Pflegeheime festgeschrieben werden soll.

Härtere Regeln ab Montag – In Österreich legen Erstimpfungen zu

Kurz vor Beginn strengerer Corona-Regeln in Österreich haben die Impfzahlen in der Alpenrepublik wieder deutlich angezogen. Laut neuester Daten des Österreichischen Gesundheitsministeriums legte die Zahl der Erstimpfungen seit dem 1. November täglich im Schnitt um 12.200 zu, so kräftig wie seit Ende August nicht mehr. Zum Vergleich: In Deutschland bekommen derzeit etwa 30.000 Menschen täglich ihre erste Impfung, bei mehr als neunmal so vielen Einwohnern.

In Österreich gilt ab Montag 2G, also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, unter anderem in Hotels, Restaurants, bei Freizeit- und Sportbetrieben, in Kultureinrichtungen und bei der Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, sowie bei bei Veranstaltungen ab 25 Personen. Corona-Tests jeglicher Art sind grundsätzlich nicht mehr als Eintrittsnachweise zulässig. Allerdings gilt eine Übergangsfrist von vier Wochen, in der die Erstimpfung in Kombination mit einem PCR-Test ausreicht.

Lediglich am Arbeitsplatz sollen Tests als Alternative weiterhin möglich bleiben. In Handel, Museen und Büchereien wird das Tragen einer FFP-2-Maske verpflichtend. Die Gültigkeit der Impfzertifikate reduziert sich zudem auf neun Monate ab erfolgter Vollimmunisierung.

Danach braucht es eine weitere, in der Regel dritte Dosis für ein gültiges Zertifikat.

FDP schließt Impflicht grundsätzlich aus

FDP-Generalsekretär Volker Wissing hat eine Impflicht grundsätzlich ausgeschlossen. „Eine Impfpflicht wird es mit der FDP nicht geben, weder für die gesamte Bevölkerung noch in bestimmten Berufen. Das halte ich für eine gefährliche Debatte“, sagte Wissing dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Wenn man sich einmal darauf verständigt habe, dass es keine Impfpflicht geben werde, bringe es nichts, ständig neu darüber zu diskutieren. „Das zerstört Vertrauen und damit auch das so wichtige Verantwortungsbewusstsein“, sagte Wissing. Eine Überlastung des Gesundheitssystems sieht Wissing nicht.

„Die Pandemiepolitik muss vor allem eine Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden, so dass allen eine medizinische Versorgung garantiert werden kann. Das ist bisher gelungen“, sagte er. Die medizinische Versorgung der Bürger sei gesichert.

Wissing sprach sich dagegen für die Wiedereinführung der Bürgertests aus. „Das Ende der kostenlosen Bürgertests war offensichtlich ein Fehler“, sagte er. Die Entscheidung gehe nun nach hinten los, da man mit weniger Tests in den Winter gehe und damit weniger Sicherheit habe.

„Es wäre besser, jetzt die Bürgertests wieder einzuführen, weil man auf diese Art genauere Informationen über das Infektionsgeschehen und damit mehr Schutz erhält“, forderte Wissing. Die Grünen sind ebenfalls für eine Wiedereinführung der kostenlosen Tests, die SPD ist dagegen.

Lauterbach für 2G anstatt Impfpflicht

Eine Corona-Impflicht sollte und wird auch nach den Worten des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach „nicht kommen“. Stattdessen fordere er eine 2G-Regelung, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Gleichzeitig rief Lauterbach die Bundesländer auf, „so schnell wie möglich zu handeln“.

Sie hätten jetzt schon die rechtlichen Voraussetzungen für 2G, sagte Lauterbach, der sich selbst als klarer Befürworter dieser Regelung bezeichnet. 2G bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene bestimmte näher zu definierende Dinge tun können, und ein negativer Test nichts mehr bringt. Lauterbach hat als im Grunde einfacher SPD-Bundestagsabgeordneter, der aber gleichzeitig auch Epidemiologe ist, während der Pandemie eine hohe Bekanntheit erlangt.

Für die SPD verhandelt er in den „Ampel“-Gesprächen das Thema Gesundheit und macht sich Hoffnung, in einer neuen Regierung Minister zu werden. Insider schätzen seine Chancen allerdings als relativ gering ein, da er SPD-intern nicht sonderlich populär ist, was unter anderem sein unsicherer Listenplatz bei der Bundestagswahl anschaulich belegt. (Mit Material von dts)