„Kinderschreck“ Söder sperrt die ungeimpften Kleinen weg

Isolation (Bild: shutterstock.com/Von Sergej Cash)
Isolation (Bild: shutterstock.com/Von Sergej Cash)

Damit der Druck für „Ungeimpfte“ auch wirklich unerträglich wird, vergreift sich Bayerns Corona-Imperator Markus Söder nun auch an Kinder und Jugendlichen und verwehrt diesen mit der Einführung der 2G-Regeln die lebensnotwendige soziale Teilhabe. 

Betroffen von den ebenso grundgesetzwidrigen wie unmenschlichen 2G-Coronaregeln sind Sport-Events, Kino, Konzerte und Theater. Diese werden ohne Ausnahmen auch auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren angewendet. Und das, obwohl Corona für diese Alterskohorte nachweislich keinerlei Gefahr darstellt, da diese nur sehr selten ernsthaft erkranken.

Die rückgratlose Ständigen Impfkomission (STIKO) hält zumindest hier – noch – an ihre Empfehlung vom August fest und spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird.

Aktuell hat die Stimmungsmache gegen Ungeimpfte  durch den Vorstandsvorsitzendes des hochtrabend daherkommenden Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, einen neuen Höhepunkt auf der nach oben offenen Hetzskala erreicht. In der öffentlich-rechtlichen Plapperrunde von Anne Will forderte Montgomery ein Impfpflicht für bestimmte Berufe ein und stellte fest: „Wir erleben eine Tyrannei der Ungeimpften, die über die Geimpften bestimmen und uns diese ganzen Maßnahmen aufoktroyieren“. Dauertalker und Corona-Dauerfalschbewerter Karl Lauterbach flankiert die unglaubliche Aussage mit einer nicht weniger abartigen Forderung und tat kund: „Wir brauchen 2G schnell, bundesweit und mit regelmäßigen strengen Kontrollen und Strafen.“

Unter der nun offenen ausgerufenen offenen Hetzjagd auf Ungeimpfte können sich Gestalten wie Söder, Montgomery oder Lauterbach nun offensichtlich jegliche Perversion herausnehmen. Deutliche Kritik an den abartigen Äußerungen Montgomerys kommt von der AfD-Bundestagsfraktion. „Die AfD-Fraktion tritt für die Freiheit eines jeden Menschen ein, selber zu entscheiden, ob er sich impfen lassen möchte“, teilte der Gesundheitspolitiker Jörg Schneider mit. „Das Wahrnehmen dieser Freiheit kann grundsätzlich keine ‚Tyrannei‘ sein.“ Die AfD zweifelt am Sinn einer hohen Impfquote, da  sich auch Geimpfte anstecken und das Virus weitergeben könnten. (SB)