DFB-Trainer Flick gibt den Corona-Diktator: Nur noch Geimpfte aufs Spielfeld – Aus für Kimmich?

Hans-Dieter Flick (Bild: shutterstock.com/Von MDI)

Bundestrainer Hans-Dieter Flick verkündet ganz im Corona-Diktat: Er halte sich „die Option offen, künftig auf ungeimpfte Profis im DFB-Team zu verzichten“. „Impfverweigerer“ Joshua Kimmich ist somit wohl draußen und damit bestraft.

„Wir sehen uns in der Verantwortung, dass wir alle gesund sind. Was aus den Tests geworden ist, haben alle mitbekommen. Das war fast vorauszusehen“, erklärte Flick und ergänzte: „Wir haben keine Impfpflicht, man darf die Leute, die sich nicht impfen lassen, nicht verurteilen. Für mich ist der einzige Weg aus der Pandemie aber, dass man sich impfen lässt – gerade auch im Profi-Fußball. Das ist meine Überzeugung“, verkündete Bundestrainer Hans-Dieter Flick am Mittwoch, nachdem tags zuvor Dienstag neben dem doppelt geimpften, und dennoch positiv getesteten Niklas Süle vier weitere Spieler in Quarantäne geschickt worden waren. Zum Impfstatus der betroffenen Spieler Musiala, Gnabry und Adeyemi machte der Deutsche Fußball-Bund laut eurosport keine Angaben.

Auch der „Impfverweigerer“ Joshua Kimmich, obwohl nicht positiv getestet, wurde in Quarantäne geschickt. Seither tobt sich der impfdevote Mainstream am völlig gesunden DFB-Spieler Kimmich aus. So der Spiegel, der am Dienstag in einer Eilmeldung den „Corona-Ausbruch“ zum Thema machte, aber hierbei nicht etwa thematisierte, dass der doppelt geimpfte Süle infiziert ist. In der Überschrift war zu lesen: „Ungeimpfter Kimmich in Quarantäne“.

Auch der „Rechtsexperte“ Joachim Rain, nach dessen Meinung der FC Bayern München das Gehalt von ungeimpften Spielern wie Joshua Kimmich für die Dauer einer verordneten Quarantäne einbehalten könnte, hetzt kräftig mit. „Ein juristisches Vorgehen dagegen hätte nur Erfolg, wenn die zugrundeliegenden Rechtsgrundlagen vom Gericht für unwirksam erachtet würden, etwa weil sie einen indirekten Impfzwang begründen. Dass ein Gericht dies so sieht, ist eher unwahrscheinlich“, so der Gesellschaftsvergifter Rain gegenüber Sport1. (SB)