Erdingers Absacker: Traurige Antifantin fährt mit Vibrationszahnbürste im Trabant an die polnische Grenze

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Legen Sie sich ein Päckchen Tempo-Taschentücher bereit, denn gleich wird es furchtbar traurig. In der „taz“ gab es einen markerschütternden Artikel über die Ungerechtigkeiten in dieser klagefreudigen Welt. Eine aufrechte Antifaschistierend:ine im „Kampf gegen rechts“ hat vor dem Landgericht Cottbus (Az.: 3 O 208/21) einen Prozeß verloren, was sie für ihre Verhältnisse teuer zu stehen kommt. Die „taz“ zitiert ihren entsprechenden Tweet: „Ein rechtsextremer Kampfsportler hat mich vor das Landgericht gezerrt, weil ich einen Zeit-Artikel geteilt habe. Jetzt kam das Urteil. Er hat gewonnen. Neueste Masche von Rechtsextremen. Hat jemand eine Ahnung, was man so als Sozialarbeiterin verdient?„. Dem „taz“-Artikel zufolge hatte sie den Artikel nicht geteilt, sondern den Text kopiert und ohne Link verbreitet. Und selbst wenn sie den Link beigefügt hätte, hätte es nichts genützt, weil „Zeit“-Online den Artikel nach einer juristischen Auseinandersetzung vorher selbst schon aus dem Netz genommen hatte. Der Schock sitzt jedenfalls tief bei der wackeren Kämpferin gegen rechts. Ein inexistenter Empathie-Experte aus der „jouwatch“-Redaktion kommentierte folgendermaßen: Voller Mitgefühl mit der vor Gericht Unterlegenen versichern wir betrübt, daß uns ihr Ungemach unter umgekehrten Vorzeichen bestens bekannt ist. Wir wissen zwar nicht ganz genau, wer mit der infantilen Petzerei bei der Justiz angefangen hat, sind uns aber ziemlich sicher, daß die Idee dazu auf dem linken Mist gewachsen ist. +++

+++ Bei „Achgut“ gibt es einen sehr lesenswerten Artikel von Jochen Ziegler, der sich mit der Impfung von Kindern beschäftigt, inhaltlich aber vom medizinischen Laien nicht ohne immensen Aufwand zu verifizieren sein dürfte. Zur Kenntnis nehmen sollte man ihn aber auf jeden Fall und am besten auch abspeichern, weil er evtl. noch eine wichtige Rolle bei der weiteren Entwicklung in dieser Sache spielen könnte. Zieglers Aufhänger ist der Tod eines 12-jährigen Cuxhaveners nach dessen zweiter Impfung. Jochen Ziegler: „ (…) warum spreche ich nicht ohne Anführungszeichen von Impfstoff und Impfung, sondern von ‚immunogenem Toxin‘ oder auch von ‚Inokulation‘? Weil es sich bei BNT162b und den anderen derzeitigen Corona-‚Impfstoffen‘ nicht um Impfstoffe handelt. Eine Injektion von BNT162b ist eine Inokulation mit Inokulationsmitteln, die immunogene Toxine sind. Ein derart injizierter Mensch ist kein Impfling, sondern ein Inokulierter. Dies gilt für alle bisher zugelassenen ‚Impfstoffe‘ gegen SARS-CoV-2.“ Ein inexistenter Tendenz-Experte erklärte, bei ihm verstärke sich von Tag zu Tag der Eindruck, daß es sich bei der fortgesetzten Impfkampagne um ein Verbrechen handelt, das deswegen nicht aufhört, weil die Verantwortlichen durch einen sofortigen Stopp dieser Kampagne nichts zu gewinnen, aber sehr viel zu verlieren hätten. +++

+++ Ein Anruf von Putin bei Lukaschenko würde vermutlich genügen, um den Flüchtlingsstrom durch Weißrussland an die polnische Grenze abrupt enden zu lassen. Dumm nur, daß Putin von der EU zum bösen Buben erklärt worden ist und sogar aus der Gemeinschaft der „G8“ ausgestoßen wurde. Putin jetzt um Hilfe zu bitten, käme einem derartig tiefen Bückling gleich, daß „Gesichtsverlust“ noch ein sehr harmloses Wort für das wäre, was die EU-Kommission zu erleiden hätte. Ein inexistenter Bindungs-Experte: Ganz allein auf die Westbindung zu setzen, sei für die EU fatal gewesen. Das wirklich Dramatische sei jedoch, daß nun unwiderruflich der Verdacht im Raum stehe, sogar Frauen könnten Fehler machen. +++

+++ Bekanntlich stottert die Automobilproduktion wegen eines Mangels an Chips für die Fahrzeugelektronik. Eine dem Verfasser nicht bekannte Satirezeitung brillierte heute mit der Meldung, der VEB Sachsenring hätte die Produktion des Modells „Trabant 601“ wieder anlaufen lassen, und daß die Leute Schlange stünden, um eines dieser minderexzellenten Vehikel zu erwerben. Samt und sonders käme die steinzeitliche Vortäuschung eines Automobils aus Zwickau ohne Elektronik aus. Ein inexistenter Vorschlags-Experte appelierte sofort an Mercedes-Benz in Untertürkheim, sich von der schäbigen „Rennpappe“ keinesfalls einen Zukunftsmarkt vor der Nase wegschnappen zu lassen, sondern eiligst mit einer Neuauflage des legendären „Strich-Acht“ der Baujahre 1968 bis 1975 zu kontern. +++

+++ Woran erkennt man, daß der „Spiegel“ zur Wahrheit noch immer ein relotiusiertes Verhältnis pflegt? An folgendem Satz über die Verhältnisse in Afrika erkennt man das: „Geringe Fallzahlen und leere Krankenhäuser trotz niedriger Impfquote„. Ein inexistenter Trutz & Trotz-Experte erklärte, mit jedem weiteren Tag steige die Wahrscheinlichkeit, daß der „Spiegel“ wegen des kleinen Wörtchens „trotz“ erneut dumm dastehen werde, weil „wegen“ richtig gewesen wäre. +++

+++ Daß das technische Entwicklungspotential der Zahnbürste bei weitem nicht ausgeschöpft sei, ist eine Behauptung des Verfassers dieser Zeilen schon länger. V-Borsten und ein druckreduzierender, flexibler Knickstiel mit ergonomisch ausgeklügelten Gummi-Intarsien gegen rutschige Naßfinger seien noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen, wie die rotierende Rundkopfbürste der elektrischen Versionen eindrucksvoll bewiesen habe. Er sollte Recht behalten. Bei „Zahnhheld.de“ gibt es jetzt die Schallzahnbürste, ein Gerät, das noch raffinierter ist, als die Hydraulik eines modernen Kohlebaggers. Die Bürste mit der Schalltechnologie reinige die Zähne mit 48.000 Vibrationen pro Minute besonders sanft & gründlich, verspricht der Hersteller. Ein inexistenter Bürsten-Experte: Jetzt noch die Schalltechnologie-Bürste mit einer Pumpe und einem Schlauch kombinieren, der sich in die Flasche mit dem Mundwasser stecken läßt – und während der Schallvibrationsreinigung mit elektronisch gesteuerter Zitterwassereinspritzung ein nicht mehr zu toppendes Ergebnis erzielen. Es sei kein Wunder, daß Mozart nur 35 Jahre alt geworden ist. Seine Zahnbürste sei eben nicht auf dem neuesten Stand gewesen. +++