Drohen in diesem Winter Hunger und Kälte?

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Man versteht wirklich nicht mehr, warum es immer noch so viele Migranten nach Deutschland zieht. Das einstige Paradies hat sich in eine Hölle verwandelt. Isolationshaft für alle Bürger, die husten und niesen. Eiskalte und dunkle Wohnungen, weil sich keiner mehr Energie leisten kann. Leere Tanks, weil man ja noch was zu essen einkaufen möchte. Und wenn man dann mal was Anderes zum Leben braucht, steht man vor gähnend leeren Regalen.

Das hier ist auch ein Grund, warum es in diesem Winter ziemlich finster zugehen wird:

Viele Einzelhandelsgeschäfte öffnen aktuell deutlich kürzer als in der Zeit vor der Pandemie. Die täglichen Öffnungszeiten seien bundesweit im Durchschnitt um zehn Prozent geschrumpft, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, der „Bild“ (Donnerstagausgabe). Das entspricht rund einer Stunde.

Als Grund nannte er Personalmangel durch die Corona-Pandemie: „Viele Angestellte im Einzelhandel haben sich während der Lockdowns andere Jobs gesucht und sind nicht mehr zurückgekehrt“, sagte Busch-Petersen der „Bild“. Andere Branchen erschienen ihnen sicherer. Die Lage vieler Einzelhändler im Land sei „sehr ernst“, sagte der Verbandsvertreter.

Ein Drittel von ihnen sei akut von der Insolvenz bedroht, schon jetzt stünden zahlreiche Geschäfte in den Innenstädten leer. Mit der Rückkehr zu Öffnungszeiten vor der Pandemie und genügend Personal rechnet Busch-Petersen erst wieder Ende 2022.

Dazu kommt dann noch der – gewollte, zumindest nicht verhinderte – Zusammenbruch der Lieferketten. Mehrere Großhändler sollen sogar schon erste Hinweise auf bevorstehende Lieferengpässe im Lebensmittelhandel gegeben haben. Fehlende Rohstoffe, mangelnde Transportkapazitäten und Nachwirkungen der Coronakrise werden als Auslöser genannt. Das wird also ein ganz harter Winter, der dann, wenn wir Pech haben, bis zum übernächsten Sommer andauern könnte. (Mit Material von dts)