Erdingers Absacker: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ An der weißrussich-polnischen Grenze brodelt es. Grüne und Linke würden am liebsten weitermachen wie bisher und die aggressiven Invasoren in die EU – sprich: nach „Germoney“ – hereinholen. Es ginge doch nur um ein paar Tausend. Kein Wort von dem Sogeffekt, den sie dadurch auslösen würden. Bei der EU in Brüssel gibt es inzwischen Knatsch zwischen dem EU-Ratspräsidenten Charles Michel und der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Michel stellte den Polen bei einem Besuch in Warschau Hilfen der EU zur Sicherung der Außengrenzen in Aussicht. In den sozialen Netzwerken in Deutschland posten inzwischen Tausende die polnische Flagge mit einem aufgedruckten „Danke, Polen!“. Ein inexistenter Realismus-Experte: Die ganze Welt habe die Nase gestrichen voll von jenem kulturmarxistisch degenerierten, meist weißen Pöbel, der glaubt, er dürfe seinen eigenen Hypermoralismus ungeachtet der Folgen für alle anderen hemmungslos zum Gesetz erheben. In China schaue man auf diese Leute herab und habe sogar ein eigenes Wort für sie gefunden: „Baizuo“. Das Wort sei ein „chinesischer Neologismus und ein politischer, rassischer Beiname, der verwendet wird, um sich auf westliche linke Ideologien zu beziehen, die hauptsächlich von Weißen vertreten werden„, heiße es auf der Seite „hmongwiki.de„. Der moralinsaure, totalitäre und bigotte Empathismus, den die Baizuo vertreten, so der inexistente Realismus-Experte, stoße im Rest der Welt – besonders in China – kaum auf Gegenliebe, sondern sei Gegenstand zahlreicher Erörterung zu der Frage, wie er sich sehr zum Nachteil der Landsleute jener Baizuo ausnutzen lasse. Daß den Baizuo völlig schnurz sei, wer die Rechnung für ihren grotesken Empathismus zu bezahlen habe, versteckten sie gern hinter einem „Wir“. +++

+++ Das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler ist erschienen. Daß in der Bundesrepublik das hart erarbeitete Steuergeld der Bürger oft hirn- und hemmungslos zum Fenster hinausgeworfen wird, ist keine Neuigkeit. Ebenso wenig ist es eine Neuigkeit, daß die Verschwender von Steuergeld gern so über die „fehlende Steuermoral“ der Steuerpflichtigen herziehen, als hätten sie selbst auf der Ausgabenseite gar keine zu haben. Den Vogel scheint im Jahr 2020 wieder einmal Berlin abgeschossen zu haben. Das Schwarzbuch nennt fünf Beispiele, bei dem einem die Haare zu Berge stehen. Aus der „Morgenpost“ ein Beispiel. Es geht nicht um eine große Summe, aber um riesige Ineffizienz: „Im Mai wurden in Charlottenburg-Wilmersdorf acht Fahrradgaragen aus transparentem Kunststoff mit Platz für 50 Räder eröffnet. Die Gesamtkosten wurden den Angaben nach vom Bezirksamt auf 130.000 Euro geschätzt. Anwohner können einen Platz für neun Euro im Monat bei einem Zwischenpächter mieten. Der wiederum bezahlt an das Bezirksamt neun Euro – pro Jahr und für alle Stellplätze zusammen. ‚Für die Investitionskosten hätten alternativ mindestens 400 Fahrradbügel an U-Bahnstationen aufgestellt werden können‘, so der Bund der Steuerzahler, der zudem kritisiert, dass das Land einen Großteil der Baukosten übernommen hat, aber nur eine kleine Minderheit davon profitiere„. Ronald Gläser, AfD, Mitglied des Berliner Landtages, kommentierte den Bericht in der „Morgenpost“ mit den Worten, es handle sich nur um die „alleroberste Spitze des Eisbergs“. Der Berliner Senat verplempere jedes Jahr Milliarden. Der inexistente Realismus-Experte von weiter oben zitiert hierzu den amerikanischen Ökonomen Thomas Sowell: „Es gibt kaum etwas Dümmeres und Gefährlicheres als wichtige Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen, die keinen Preis dafür bezahlen müssen, wenn sie daneben liegen„. Er fügte an, das gelte mit Blick auf die „Baizuo“ ganz besonders. +++

+++ Um noch einmal klarzumachen, was „Inzidenzwert 200“ bedeutet: Das heißt, daß von 100.000 Personen ganze 0,2 Prozent positiv auf Corona getestet worden sind. Es bleibt dabei: Weder der Begriff „Inzidenzwert“ noch der Begriff „Neuinfektion“ spiegeln ein Infektionsgeschehen, sondern ein Testgeschehen, das sich beliebig ausweiten resp. reduzieren läßt. Interessant sind auch nicht die Angaben zur Auslastung von Intensivstationen in Prozent aller verfügbaren Intensivbetten. Interessant wären lediglich absolute Zahlen zu den tatsächlich belegten Betten. „Inzidenz 200“ klingt natürlich alarmierender als „0,2 Prozent“. Ein inexistenter Zahlenspiel-Experte mutmaßte, es werde schon seine Gründe haben, warum trotz der inzwischen über ein Jahr alten Kritik an den verwendeten Begrifflichkeiten in der „Pandemie“ medial nichts unternommen würde, um zu aussagekräftigeren Begriffen bei der Information der Bevölkerung zu kommen, und daß allein dieser Sachverhalt schon höchst verdächtig sei. „Impfdurchbruch“ sei übrigens ein verräterischer Euphemismus für „Impfversagen“. Die Bundestagsabgeordente Nicole Höchst, AfD, habe die folgende, treffsichere Frage gestellt: „Seit wann ist es Aufgabe von Ungeimpften, die Geimpften zu schützen? Ist das nicht die Aufgabe des Impfstoffs?“ +++

+++ Der deutsche Universalgelehrte Karl „Apokarlypse“ Lauterbach im „Focus“: „Die Impfung kann uns nicht retten. So schnell kann niemand impfen. Wir können jetzt nicht so schnell impfen, wie Leute den Impfschutz verlieren. Im Moment ist der Impfverlust schneller als wir impfen können. Jetzt kommt eine große Welle von Leuten, die vor Sommer geimpft wurden, die verlieren jetzt den Infektionsschutz. Uns läuft quasi der Impfschutz davon.“ Ein inexistenter Experte für Universalgelehrte aller Art zog daraufhin einen interessanten Vergleich. Mehr Tempo könne dem Rennfahrer den Sieg nicht retten, so schnell, wie ihm der Sprit ausgehe. Der Sprit gehe ihm schneller aus, als er fahren könne. Er hätte nicht schon zwei Stunden vor dem offiziellen Start losfahren sollen. Aktuell liefen ihm die letzten Tropfen einer Siegchance durch die Benzinpumpe. +++

+++ Zitat aus dem neuen Buch „Systemfrage“ von Manfred Kleine-Hartlage: „Die heutige politische Klasse der BRD einschließlich der Unionsparteien verhält sich wie eine WG linksradikaler Architekturstudenten, die ihre Vorlesungen geschwänzt haben und gerade deshalb umso kreativer und unbelastet von kleinlichen Bedenken eine Säule, eine tragende Wand nach der anderen aus einem Gebäude herausreißen, dessen Bauplan sie weder studiert noch verstanden haben. Wäre die Bundesrepublik tatsächlich ein physisches Gebäude, ihr heutiger Zustand nach Jahrzehnten experimenteller Architektur müßte die Bauaufsicht auf den Plan rufen.“ Ein inexistenter Statik-Experte: Kleine-Hartlage hat recht. +++