Impflotsen: Wenn der Dealer zweimal klingelt

Früher nannte man das Blockwart, oder Gerichtsvollzieher. Heute, in Zeiten der Corona-Krise schickt der Staat so genannte „Impflotsen“ durch die Viertel, die dann an die Haustür klopfen und vor Ort Überzeugungsarbeit leisten sollen. Wir lesen:

Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) will mit neuen Angeboten noch unentschlossenen Menschen den Weg zu Corona-Impfungen erleichtern. Angang kommender Woche sollen an 18 Krankenhausstandorten im Land Impfzentralen öffnen, teilte Hoch mit. Dort sollen sich Impfwillige ohne vorherige Terminvereinbarungen impfen lassen können. Außerdem sollen sogenannte Impflotsen in Wohnvierteln mit unterdurchschnittlicher Impfquote unterwegs sein und für die Impfung werben – auch mit Haustürbesuchen. Damit sollen auch Bewohnerinnen und Bewohner mit Sprachproblemen erreicht werden.

Und wie wollen sie Einlass begehren? Mit Ramme vielleicht?

Da wünscht man sich ja die Zeugen Jehovas zurück, oder den Koksdealer.

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