Gerichtspsychiater zweifelt psychische Erkrankung des ICE-Messerstechers an

Messerstecher: (Bild: shutterstock.com/Von Love Solutions)
Messerstecher: (Bild: shutterstock.com/Von Love Solutions)

Nach gängigem Muster wurde der ICE-Messerstecher, der vergangenen Samstag wahllos auf Menschen eingestochen hatte, bereits kurz nach seiner Tat als psychisch gestört eingestuft. Nun widerspricht ein renommierter Gutachter seinen willfährigen Kollegen. 

„Ein Messerstecher! Rennt nach hinten zum Zugende!“ Dieser Warnruf erschallte am vergangenen Samstag gegen 9 Uhr im ICE Passau-Hamburg. Zu diesem Zeitpunkt stach laut Mainstreammedien wie Spiegel oder SZ „Mann“ mit einem rund acht Zentimeter langen Klappmesser wahllos auf Passagiere ein. Bild indes berichtete, dass es der 27jährige vermeintliche Syrer – seine Staatsangehörigkeit ist offiziell ungeklärt – Abdalrahman A. war, der drei seiner Opfer – Männer im Alter von 26, 39 und 60 Jahren – bei seiner Messerattacke schwer verletzte und schlussendlich von zwei zufällig in der Nähe befindlichen Einsatzzügen des Unterstützungskommandos (USK) festgenommen werden konnte.

In rasender Geschwindigkeit – nur wenige Stunden nach der Tat – war wieder einmal klar: Der Gewaltimport ist psychisch krank. Merkels Messerkünstler gab an, am Vortag der Tat seinen Job verloren zu haben. Zudem habe er geglaubt, dass er im Zug durch einen Verfolger mit dem Tod bedroht werde. Schließlich habe er im Zug ja herumgeschrien: „Ich bin krank, ich brauche Hilfe!“. Ein Richter ordnete – nachdem ein bestellter Gutachter blitzschnell eine „paranoide Schizophrenie“ attestierte – die Unterbringung des anerkannten Flüchtlings Abdalrahman A. in einer vom Steuerzahler finanzierte psychiatrischen Einrichtung an.

Diesem ganzen Zauber, diesem schon zum Automatismus verkommenen miesen Geschäft angeblicher Gutachter, die – handelt es sich doch um einen importierten muslimischen Gewalttäter – reflexartig eine psychische Erkrankung attestieren, widerspricht nun der bekannte Tübinger Gerichtsgutachter Peter Winckler. Wickler, der schon mehr als 2500 Gutachten erstellt hat, sagt in einem Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“: „Als Psychiater sage ich zwar: (…) Es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber diese Äußerung des Tatverdächtigen bei der Festnahme macht mich schon sehr stutzig.“ Das Verhalten des Angreifers spreche gegen eine – wie von Winklers Kollegen in Windeseile herbeidiagnostizierte – akute Schizophrenie und somit genen eine vermeintliche Schuldunfähigkeit des Herrn Flüchtlings. Die Aussage des angeblich kranken Messerstechers: „Ich bin krank, ich brauche Hilfe!“ widerspreche dem Krankheitsbild vollkommen. Denn, so Winkler im NZZ-Interview: „Zu den eindrücklichsten Eigenheiten akuter schizophrener Krankheitsbilder gehört, dass der Patient objektiv völlig bizarre und realitätsferne Dinge äußert, zugleich aber felsenfest von diesen überzeugt ist. Er ist eben nicht in der Lage, den Wahnsinn, den er produziert, als Krankheitssymptomatik einzustufen. Ich habe den genannten Fall auch in der medialen Berichterstattung verfolgt. Wenn der Tatverdächtige den Polizeibeamten vor der Festnahme zuruft, er sei krank, dann passt das nicht in das charakteristische Bild einer akuten Schizophrenie. In der Regel sind diese Patienten vollkommen krankheitsuneinsichtig“.

Ob nun im aktuellen Fall, ob beim eritreischen Täter vom Frankfurter Hauptbahnhof, der den 8-jährigen Leo ermordete, indem er ihn vor einen Zug gestoßen hatte, der somalische Frauenmörder von Würzburg, der gezielt Jagd auf Frauen machte und drei Frauen ermordete: allen Tätern wurde, obwohl die Motivlage bei der medialen Veröffentlichung längst nicht geklärt war, kurz nach der Tat von willfährigen Gutachtern Schuldunfähigkeit attestiert. Und das sind nur die jüngsten und spektakulärsten Fälle, die zeigen, dass ein orientalisch-afrikanischem Gewalttäterimport ungehindert seit Jahren eine Schneise der Gewalt und des Leids durch Deutschland und Europa ziehen kann und trotzdem fast immer damit rechnen kann, mit einer diagnostizierten Schuldunfähigkeit davonzukommen.(SB)