Oskar Lafontaine - Foto: Imago

Oskar Lafontaine: Pandemie der Ungeimpften? Pandemie der Ahnungslosen!

2G soll jetzt die Lösung sein. Geimpfte und Genesene dürfen einander jetzt fröhlich anstecken.
(gefunden auf Facebook)
Nach einer schwedischen Studie, die 840 000 Geimpfte mit ebenso vielen Ungeimpften verglichen hat (vorerst nur als „Preprint“), sinkt der Schutz vor einer symptomatischen Infektion nach sechs Monaten auf unter 23 Prozent. Bei Biontech ist nach sieben Monaten „die Effektivität nicht mehr gegeben“. Noch schlechter AstraZeneca, hier war bereits nach vier Monaten kein Schutz mehr nachweisbar.
Die Forscher stellten ab diesem Zeitraum bei AstraZeneca-Geimpften sogar ein erhöhtes Risiko(!) einer Ansteckung fest. Nur Moderna schnitt besser ab, nach sechs Monaten hatte es noch eine Wirksamkeit von knapp 60 Prozent – wie es allerdings danach aussieht, geht aus der Studie nicht hervor.
Auch der Schutz vor schweren oder gar tödlichen Erkrankungen sinkt nach sechs Monaten auf etwa 40 Prozent. (https://www.n-tv.de/…/Ab-wann-die-Impfstoffe-nicht-mehr… und https://www.spektrum.de/…/corona-impfung-welche…/1945216 )
Nach dieser Studie sind die 2G-Veranstaltungen, die Politik und Medien jetzt fordern und verordnen, Pandemie-Treiber. Werden wir von Ahnungslosen regiert?
Zum Glück sind die Virologen noch nicht ganz von der Rolle. Drosten sagt: „Wir haben keine Pandemie der Ungeimpften“ und das 2G-Modell verspricht „keinen ausreichend schnellen Erfolg“. Sein Vorgänger Detlev Krüger meint: „Im Endeffekt bedeutet 2G nur mehr Unfreiheit, ohne mehr Sicherheit zu bieten.“ Streeck hält das 2G-Modell für „gefährlich“.

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