Booster, Booster, ballaballa

Auffrisch-Impfungen....; Bild: Collage
Auffrisch-Impfungen....; Bild: Collage

Sie können einem leid tun. Sie sind auf billige Propaganda und leere Versprechungen reingefallen, haben ernsthaft geglaubt, sie würden unsterblich werden, wenn sie nur einen „kleinen Pieks“ zulassen würden: Die geimpften Schlafschafe.

Denn nun steht das vorläufige Ergebnis fest und es ist erschütternd: Vor allem bei der Gruppe der Ü60-Jährigen, die ohnehin am gefährdetsten für eine schwere Erkrankung ist und die ja besonders geschützt werden sollte, lässt die Wirkung schneller nach als angepriesen. Mittlerweile ist in dieser Gruppe fast jeder zweite Krankenhausfall (45,1 Prozent) Opfer des sogenannten Impf-Durchbruchs geworden.

Die Intensivstationen laufen also voll – auch mit Geimpften. Panisch vor Angst, die ihnen durch die Corona-Medien wie „Bild“ und „taz“ eingeprügelt wurde, stürmen sie nun die Praxen – genauso wie diejenigen, die nun doch „überzeugt“ wurden, sich anfixen zu lassen.

Doch auch die „Booster-Impfung scheint nicht die Wirkung zu haben, wie auf dem imaginären Beipackzettel angekündigt wird.

Gerade eben ist zum Beispiel der saarländische Innenminister Klaus Bouillon positiv auf das Coronavirus getestet worden – trotz drittem Stich.

Offensichtlich ist das Virus also variantenreicher und schneller als jede Impfung. Nur, das hätte man vorher wissen müssen – wenn man denn tatsächlich geforscht hätte.

Weil man aber den großen Reibach gerochen hat, wurde ein Stoff auf den Markt geworfen, den man im besten Fall als „Placebo“ bezeichnen könnte, wenn er nicht so schreckliche Nebenwirkungen zur Folge hätte.

Jetzt stehen die einmal, zweimal und dreimal Geimpften dumm da und dürfen wie ihre „Feinde“ aus dem Umgeimpften-Lager weiterhin von Freiheit und Grundrechten träumen.

So eine üble Betrugsmasche gab es in der medizinischen Geschichte wohl noch nicht. Und sie wird weiterlaufen, weil es schon immer Grippe gab und Grippe geben wird.

Hier weitere Meldungen aus der Corona-Hölle:

Bremen will bei Corona-Gipfel Hotspot-Strategie durchsetzen

Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Donnerstag hat Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte angekündigt, eine Corona-Strategie für Hotspots durchsetzen zu wollen. „Es kann nicht richtig sein, dass in Landkreisen mit einer Inzidenz von unter 100 die gleichen Einschränkungen gelten wie in denen mit einer Inzidenz von über 1.000“, sagte Bovenschulte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). „Deshalb müssen ergänzend zu den bundeseinheitlichen Regeln noch Regeln und Handlungsmöglichkeiten für die von der Pandemie ganz besonders betroffenen Länder hinzukommen.“

Zudem will Bovenschulte bundeseinheitliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie beschließen. „Dazu zählen zum Beispiel Testpflichten am Arbeitsplatz, die Anwendung der 2G-Regeln und möglicherweise auch eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen“, sagte Bremens Bürgermeister. „Es darf in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen, dass Bund und Länder in schwierigen Zeiten nicht zu einem gemeinsamen Vorgehen in der Lage sind.“

Wehrbeauftragte fordert Impfpflicht in der Bundeswehr

Die Wehrbeauftragte Eva Högl hat eine Corona-Impfpflicht in der Bundeswehr angemahnt. Für Soldaten im Einsatz sei eine Covid-19-Impfung bereits verpflichtend, „sie sollte für alle in der Truppe gelten, damit die Einsatzbereitschaft gewährleistet ist“, sagte Högl den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Bei Truppenbesuchen nehme sie dafür „eine große Zustimmung“ wahr.

Das Verteidigungsministerium kann sich seit Monaten nicht mit den Personalvertretungen der Streitkräfte auf die Aufnahme der Corona-Impfung in den Katalog der so genannten duldungspflichtigen Impfungen verständigen und hat inzwischen ein Schlichtungsverfahren in Gang gesetzt. Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wirbt für eine Impfpflicht.

„Ampel“ will Homeoffice-Pflicht wieder einführen

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sollen Beschäftigte wieder häufiger von zu Hause aus arbeiten. SPD, Grüne und FDP wollen Arbeitgeber verpflichten, Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten von zu Hause aus zu erledigen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. So sieht es der Entwurf einer Formulierungshilfe des Bundesarbeitsministeriums für einen Änderungsantrag von SPD, Grünen und FDP zum Entwurf des Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, über den das „Handelsblatt“ (Montagausgabe) berichtet.

„Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen“, heißt es in der Formulierungshilfe weiter. Für Beschäftigte, die nicht von zu Hause aus arbeiten können, wird die 3G-Regel eingeführt. Sie dürfen nur mit einem negativen Testergebnis zur Arbeit kommen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

NRW-Ministerpräsident: Ende der epidemischen Lage falsches Signal

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) die „Ampel“-Parteien dafür kritisiert, die epidemische Lage auslaufen zu lassen. „Angesichts sprunghafter Infektionszahlen sind konzentrierte Wachsamkeit und konsequente Virusbekämpfung das Gebot der Stunde“, schrieb er am Samstagabend auf Twitter. Die „Ampel“-Parteien im Bund sendeten in dieser Lage zwei falsche Signale: „Sie wollen die epidemische Lage nicht verlängern, Rechte und Möglichkeiten von Länderparlamenten in der Pandemiebekämpfung beschneiden. Beides ist unverantwortlich“, kritisierte der CDU-Politiker. Die Länder bräuchten Flexibilität, um auf das jeweilige Infektionsgeschehen zu reagieren. „Gerade regionale Hotspots müssen wir effektiv und schnell bekämpfen. Das von der Ampel geplante Gesetz schwächt unser Land im Kampf gegen Corona“, so Wüst.

Kubicki gegen Schlechterstellung von Ungeimpften

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat sich dagegen ausgesprochen, wegen der explodierenden Corona-infektionszahlen den Druck auf Ungeimpfte zu erhöhen. „Es bringt nichts, Druck auf Ungeimpfte auszuüben. Wir müssen besser informieren und jene Hotspots identifizieren, an denen die Impfquote besonders niedrig ist“, sagte er dem „Spiegel“.

In einem Rechtsstaat müsse alles begründet werden und verhältnismäßig bleiben, so Kubicki, der selbst Rechtsanwalt ist. „Wenn auch von Geimpften ein Infektionsrisiko ausgeht, dürfen Sie Ungeimpfte nicht schlechter stellen. Es geht infektionsrechtlich um Gefahrenabwehr, nicht um Erziehung zum angeblich besseren Menschen“, sagte der Bundestagsvizepräsident.

Die große Zahl der Ungeimpften sehe er „selbstverständlich“ als ein Problem an. „Aber ich degradiere die Ungeimpften nicht zu Menschen zweiter Klasse und erkläre, sie seien schuld an der Pandemie“, so Kubicki weiter. Der FDP-Politiker verteidigte die Pläne von SPD, FDP und Grünen, in der kommenden Woche im Bundestag mit einer neuen Rechtsgrundlage die bisherige epidemische Lage nationaler Tragweite abzulösen.

Diese sei ein Rechtskonstrukt, das die bisherige Bundesregierung dazu benutzt habe, um Bund und Länder zu weitreichenden Verordnungen zu ermächtigen. „Diese schwerwiegenden Grundrechtseingriffe müssen beendet werden, das Parlament muss die Kontrolle über die Coronapolitik zurückgewinnen“, sagte Kubicki.

Hessens Gesundheitsminister für Verlängerung der epidemischen Lage

Der hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) kritisiert, dass sich die „Ampel“-Parteien auf das Auslaufen der epidemischen Notlage geeinigt haben. Der Beschluss müsse von seiner seiner eigenen Partei sowie FDP und SPD überdacht und die Notlage verlängert werden, sagte er der RTL/n-tv-Redaktion. „Die Situation spitzt sich weiter zu. Wir haben so hohe Infektionszahlen wie noch nie.“ Die Lage habe sich seit dem „Ampel“-Beschluss vor knapp vier Wochen verändert, daher müsse man jetzt nochmal bereit sein, die Maßnahmen weiter zu ermöglichen, so Klose. Der hessische Gesundheitsminister hob hervor, dass die Pandemie aktuell eine stärkere Dynamik besäße als in den letzten 22 Monaten.

„Wenn man jetzt wirksame Maßnahmen von vornherein ausschließt, geben wir wichtige Instrumente aus der Hand. Das sollten wir nicht tun“, so Klose. Der Gesundheitspolitiker weist darauf hin, dass es Regionen in Deutschland gäbe, in denen die Krankenhäuser bereits jetzt kurz vor der Überlastung stehen würden.

„In den Krankenhäusern hat sich die Situation in den letzten Wochen zugespitzt. Dort arbeitet das Personal schon seit 21 Monaten unter einer ganz erheblichen Last.“ Das oberste Ziel sei es weiterhin, dass das Gesundheitssystem nicht überlasten dürfe, so Klose.

Jeder Schlaganfall- und Herzinfarktpatient müsse möglichst wohnortnah intensiv behandelt werden können, fordert der Grünen-Politiker. „Das müssen wir gewährleisten und dafür müssen wir Maßnahmen ergreifen“, so Klose und fordert: „Daher wäre es angebracht, die epidemische Lage von nationaler Tragweite zu verlängern, oder den Ländern zumindest die Möglichkeiten zu geben, alle Maßnahmen, die bisher möglich waren, auch weiterhin zu ergreifen.“ (Mit Material von dts)